Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.

 

 

News

 

 

 

 

Besuch und Vorstellung der Stiftung "Weqfa Rîya Azadî / Özgürlük Yolu Vakfı / Weg der Freiheit" -  Kemal Burkay

 

 

 

Am 20.04.2018 war der kurdische Schriftsteller und Politiker Kemal Burkay aus der Türkei in unserem Verein.

Kemal Burkay hat neulich die Stiftung "Weqfa Rîya Azadî / Özgürlük Yolu Vakfı (deutsch: " Weg der Freiheit") gegründet und  befand sich auf einer Europa-Tour zwecks Vorstellung der Stiftung. Die Stiftung verfolgt als Ziel die Unterstützung von kurdischen mittellosen Familie & Studenten.

Die Publikationen, die Arbeit und die Ziele der Stiftung wurden in einer Europatour von Stiftungs-Gründer und Vorsitzenden der Stiftung Herrn Kemal Burkay vorgestellt.

Außerdem hat Herr Burkay 4 neue Bücher publiziert und sie dem Publikum präsentiert. Anschließend wurden Bücher signiert.

 

 

 

 

 



erstellt am 14.05.2018


 

 

Gedenktafel-Einweihung an der Bergmann-Schule

 

 

 

Feierliche Einweihung durch Frau Bürgermeisterin Christine Strobl am 17.4.2018 am Eingang der Bergmannschule, gegenüber von unserem Verein.

Eine Gedenktafel am Eingang der Schule in der Bergmannstraße 36 wird künftig an die achtzehn KZ-Häftlinge, die hier interniert waren und Zwangsarbeit leisten mussten, erinnern.

 

Die Gedenktafel wurde von der Bürgermeisterin nach einer Rede enthüllt. Die Anbringung der Gedenktafel wurde vom Berzirksausschuss 8 unter Leitung von Frau Sybille Stöhr beantragt und durchegsetzt, als Erinnerung an die Opfer und als Mahnung für die kommenden Generationen. Nach der Enthüllung haben Schüler das Lied "We are the world" von Michael Jackson in einer eigenen deutschen Version gesungen. Unser Verein wurde vom Bezirksausschuss eingeladen und wir bedanken uns bei Frau Sybille Stöhr für diese wunderbare Gelegenheit, die Geschichte unseres Stadtviertels noch gründlicher kennengelernt zu haben...auch weil unsere Vereinsmitglieder sich sehr intensiv für den Frieden einsetzten.

 

Wissenswertes:

 

"Das Schulgebäude wurde im Juni 1944 von einer Brandbombe nahezu vollständig zerstört. In den Trümmern brachte die Stadtverwaltung von Dezember 1944 bis April 1945 ein Außenkommando des Konzentrationslagers Dachau unter. Die KZ-Häftlinge hatten nach Bombenangriffen Räumarbeiten zu verrichten: Unter Einsatz ihres Lebens und unter strenger, menschenverachtender SSBewachung mussten sie Gebäude vor dem Einsturz absichern und Reparaturarbeiten vornehmen.

 

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Bergmannschulkinder in der Ridlerschule unterrichtet, weil in Ihrem eigenen Schulhaus die zweite Studentenkompanie stationiert war. Dieser waren Hans Scholl, Alexander Schmorell und Willi Graf zugeteilt worden, die nach Erfahrungen an der Front 1942 die studentische Widerstandsgruppe Weiße Rose gründeten; alle drei wurden 1943 hingerichtet.

 

Im Januar 1943 waren Flugblätter der Weißen Rose auch in den vier Kompanien der Bergmannschule in Umlauf gebracht worden." (Neuauflage Kulturgeschichtspfad S. 80)

 

 

 

 

 

 

erstellt am 17.04.2018


 

 

 

 

Sonntagsfrühstück

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 15.04.2018 hat unser Verein das erste Sonntagsfrühstück im Jahr veranstaltet. Da 2018 ein sehr reiches Jahr an Veranstaltungen war, mussten wir bisher das Sonntagsfrühstück zwei Mal verschieben.

Als Gäste kamen diesmal Frau Sybille Stöhr, Vorsitzende des Bezirksausschusses 8 Schwanthaler Höhe, Frau Friederike Junker, Geschäftsführerin von MORGEN- Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen und Frau Dimitrina Lang, Vorsitzende des Migrationsbeirates.

Das Sonntagsfrühstück ist eine entspannte Veranstaltung, bei der die Möglichkeit besteht, Gäste aus der Nachbarschaft näher kennenzulernen, sich auszutauschen und sich Anregungen für neue Projekte, Veranstaltungen, usw. zu holen.

So auch am Sonntag: Frau Stöhr hat über das Projekt der Anbringung einer Gedenktafel an der Bergmannschule am kommenden Dienstag berichtet und uns als Nachbarn eingeladen, zur Enthüllungsfeierlichkeit durch der Bürgermeisterin Frau Christine Strobl, teilzunehmen. Die Bergmannschule war während des Nazi-Regimes Außen- oder Nebenlager des KZ Dachau und hat Häftlinge behaust. Um diese Gräueltaten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen hat sich der Bezirksausschuss darum eingesetzt eine Gedenktafel anzubringen.

Außerdem entfachte eine rege Diskussion über die Wiederholung einer oder auch mehreren Veranstaltungen bei der über Integration öffentlich diskutiert werden kann. 2017 hatte unser Verein einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Kurden und Integration“ organisiert und da die Leute gar nicht nach Hause gehen wollten, gewannen wir die Erkenntnis, dass es ein Bedarf gibt Rahmen zu erschaffen, bei denen Menschen über ihre eigene Integration diskutieren können.

Außer dem kreativen Ideenaustausch, gab es sehr gute Laune und ein leckeres Frühstück. Die Kinder waren wie immer dabei und haben gespielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 18.04.2018


 

 

 

 

Musikveranstaltung  zum Newroz-Fest am 25.03.2018 in der Mehrzweckhalle Feldmoching

 

 

 

 

 

Am letzten Sonntag hat unser Verein in der Mehrzweckhalle Feldmoching das Newroz-Fest 2018 organisiert, Gelegenheit bei der Kurden und Kurdinnen aus München und Umgebung die Möglichkeit hatten, ihr geliebtes Newroz-Fest so zu feiern, wie sie es am liebsten haben: mit kurdischer Live-Musik, bei der in riesigen Reigen getanzt wird was das Zeug hält.

Doch bevor es zum Tanzen kam, hat man geredet…

 

Den Kurden in Deutschland ist das Schicksal ihrer Brüder in den von Krieg gebeutelten Regionen sehr wichtig. Sie fühlen sich dazu verpflichtet ihren hinterlassenen Verwandten beizustehen, die Lebensbedingungen für Kurden in ihren Ursprungsländern zu verbessern, nach Frieden und Beenden der Unterdrückung zu fordern. Daher haben kurdische Feste immer eine politische Komponente. So unser Fest am Sonntag…

 

Bei der Eröffnungsrede von Adnan auf Kurdisch und ihre Übersetzung auf Deutsch von Selma wurde von der Bedeutung des Newroz-Festes für die Kurden gesprochen: Newroz, direkt übersetzt „der neue Tag“ symbolisiert den Neubeginn, den hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, eine Botschaft die es gilt immer wieder neu zu erinnern und die gerade im Angesicht der tragischen Lage der Kurden in Syrien, der Türkei oder auch im Irak, vom immenser Bedeutung ist. Ebenso wurde eine Gedenkminute all denn gewidmet, die im Kampf für ein freies Kurdistan ihr Leben verloren haben.

 

Anschließend sprach Rohat Geran, Vorsitzender von Komkar Bund mit Sitz in Berlin. Er warnte vor einer Diskriminierung der Kurden in Deutschland und forderte die Möglichkeit Kurdisch in Schulen zu lernen, damit die Kurdische Identität in der Diaspora erhalten bleiben könne. Ebenso sprach er über Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben untereinander.

 

In Vertretung des Oberbürgermeisters der Stadt München war Herr Stadtrat Marian Offman unser Gast und hat ein Grußwort gesprochen. Herr Offmann hat die kurdische Bevölkerung als fester Bestandteil der in Deutschland lebenden Ethnien bezeichnet und hat aufgerufen, mit allen anderen Ethnien friedlich zusammen zu leben.

 

Der musikalische Teil des Festes begann mit den Auftritten von Ferhan Shero und Hozan Fate, die klassische Kurdische Lieder und Volkslieder sangen.

 

Erneut sprach ein Gast: Abdulmenaf Kiran, von der demokratischen, pro-kurdischen Partei HAK PAR aus der Türkei. Er sprach über die Lage der Kurden in der Türkei und über die Errungenschaften der Partei in ihrer Bestrebung Rechte für Kurden zu erkämpfen.

 

Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Sivan Perwer. Herr Perwer hat nicht nur für den Seelenschmaus gesorgt, sondern hat auch weise Worte über das friedliche Zusammenleben der Nationen gesprochen… fast so, wie ein Vater zu seinen Kinder sprechen würde und fast ein wenig zu lange, denn jeder wollte so schnell wie möglich nur die Musik dessen hören, den sie „unser kurdischer Sänger“ nannten; denn Sivan Perwer ist für die Kurden so ähnlich wie Michael Jackson für den Rest der Welt…

 

Da Newroz ja das Neujahrfest ist, und das größte Fest der Kurden, hatten wir einen Essensstand und auch einen Bücher-Stand mit kurdischen Büchern. Zu essen gab es Börek mit Spinat und Käse und Obst, zum Trinken, Wasser, Cola, Fanta, Tee und Kaffee.

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und bei allen ehrenamtlich Aktiven für die selbstlose Arbeit und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Wir sind stolz auf Euch! Die ganze Durchführung der Veranstaltung lief wie am Schnürchen, großes Lob an Allen!

 

Das Newroz-Fest war mit Sicherheit die am besten gelungene Veranstaltung seit langem und wir hoffen den Kurden in München & Umgebung jedes Jahr die Gelegenheit geben zu können, ein solches Highlight ihrer Kultur erleben zu können!

 

 

 

 

 

 

erstellt am 26.03.2017


 

 

 

 

 

 

Nachtrag zum Newroz-Fest am 25.03.2018 in der Mehrzweckhalle Feldmoching

 

 

 

 

 

erstellt am 21.03.2018


 

 

 

Großes Newroz-Fest in der Mehrzweckhalle Feldmoching

 

 

 

 

Am Sonntag, den 25.03.2018 von 15:00 - 21:00 Uhr / Mehrzweckhalle Feldoching / Georg-Zech-Allee 17 / 80995 München

 

Großes Newroz-Fest mit Live-Musik: Auftritte von Sivan Perwer, Hozan Fate und Ferhan Shero

 

Eintritt 15,- Euro / Abendkasse: 18,- Euro

Karten  im Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten erhältlich!


Bergmannstraße 35, 80339 München
Tel. - 089 50 95 84

 

 

erstellt am 21.03.2018


 

 

 

Newroz am Gollierplatz

 

 

 

Gestern Abend haben wir am Gollierplatz den Frühlingsbeginn trotz verschneitem München durch das traditionelle kurdische Neujahsfest - Newroz gefeiert.
Wegen der Kälte kamen nicht so viele Leute wie letzes Jahr, dennoch war es eine sehr schöne Feierlichkeit...

 

 

 

erstellt am 21.03.2018


 

 

 

 

 

 

Mahnwache zum Gedenken der Opfer von Halabja

 

 

 

 

Am 16. März 1988 fand der Gasangriff der Irakischen Luftwaffe auf die kurdische Stadt Halabja statt. Dabei starben zwischen 4000-5000 Menschen kurdischer Herkunft.
Dieses Jahr sind es 30 Jahre die seitdem vergangen sind.
Leider werden auch heute noch kurdische Städte bombardiert... ganz aktuell steht die Stadt Afrin in Syrien unter Beschuss, diesmal durch türkische Streitmächte... wieder ein Angriff auf kurdische Minderheiten.
Wir gedenken der Opfer und ermahnen vor weiterem Blutvergießen. Das kurdische Volk ist das größte Volk (ca. 40 Millionen), das nicht ihren eigenen Staat hat und ist ständig von machthungrigen Kräften bedroht. Zum Eigenschutz und zur Selbstbestimmung fordern wir einen Kurdischen Staat.

 

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Giftgasangriff_auf_Halabdscha

 

 

 

erstellt am 19.03.2018

 

 

 

Newroz-Fest am Gollierplatz

 

 

Wir erwarten Sie am 20.03.2018 zur Newroz-Feier auf dem Gollierplatz!
Es gibt Musik, es wird getanzt und das traditionelle Feuer angezündet.
Herzlich willkommen!

 

 

 

erstellt am 15.03.2018


 

 

 

 

 

Plakatier-Aktion zur Newroz-Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Feldmoching am 25.03.2018 / 15:00 - 21:00 Uhr

 

 

 

Große Plakatier-Aktion!
Für das Newroz-Fest in der Mehrzweckhalle Feldmoching am 25.03./ 15:00 - 21:00 Uhr versuchen wir so viele Zuschauer wie möglich anzuziehen. Unser Ziel: 1000 Personen...
Mit einem großen Musik-Programm, Auftritte von Sivan Perver, Ferhan Shero und Hozan Fate - beliebte Musiker der Kurden -, Verkauf von Getränken und Essen und Ansprachen für den Frieden, sind wir ganz optimistisch was der Erfolg der Veranstaltung betrifft.
Außer Plakatierung hat auch schon der Kartenvorverkauf begonnen. Hierfür haben sich alle Kräfte zusammen getan, und fleißig Karten verteilt die innerhaln der kurdischen Gemeinde verkauft werden.
Wer Karten noch haben möchte, es gibt auch Karten driekt bei uns im Verein! Tel. 089 - 50 95 84
(15,- Euro im Vorverkauf oder 18,- Euro Abendkasse)
Auf ihr zahlreiches Erscheinen freuen wir uns jetzt schon!

 

 

 

 

 

erstellt am 15.03.2018


 

 

 

 

 

 

Vorstandswahlen bei MORGEN- Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen

 

 

 

 

 

Am 14.03. 2018 gab es Vorstandswahlen bei MORGEN - Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen, bei dem unser Verein Mitglied ist.
Mustafa Al Issa aus unserem Verein hat sich für den Posten des Vorstands von MORGEN beworben, weil er sich noch effektiver für die Angelegenheiten der Flüchtlinge in München engagieren möchte. Auch wenn Frau Söngul Akpinar zum Vorstand gewählt wurde, waren die Ergebnisse für uns sehr gut ausgefallen.
"Dran bleiben" heißt das Motto für das nächste Jahr!
Wir gratulieren dem neuen Vorstand und freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit!

Hier das Wahlergebnis:

Die Vorstandsmitglieder

Vorstandsvorsitzende: Songül Akpinar, Fördermitglied
Stellvertreter: Yosief Embaye, Erirtreische Union München e.V.
Kassenwart: Stefano Vagnini, C.O.N. SONANZA e.V.
Protokollführerin: Munkhjargal Quarcoo, Freunde der Mongolei e.V.
Beisitzerin: Juliette Bethancourt, Urucungo e.V.
Beisitzer: Aris Mademlis, Trägerverein für den muttersprachlichen Unterricht in Griechisch in München (TEG-MUC) e.V.
Beisitzerin: Zamfira Stoica, Deutsch-Rumänische Gesellschaft für Integration und Migration (SGRIM) e.V.
Beisitzerin: Nuschin Rawanmehr, Verein Iranischer Professoren, Akademiker und Studierende in Deutschland e.V.
Beisitzerin: Nina Vishnevska, GIK e.V.– Kulturzentrum GOROD

 

 

 

 

 

 

 erstellt am 26.03.2017


 

 

 

Mahnwache zum Gedenken der Opfer von Halabja

 

 

 

Am Freitag, den 16. März 2018 von 16:00 - 18:00 Uhr in der Sendlinger Straße Nr. 8  organisiert unser Verein eine Mahnwache zum Gedenklen der Gasgift-Opfer von Halabja.

 

 

 

 

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Giftgasangriff_auf_Halabdscha

 

 

 

erstellt am 13.03.2018


 

 

 

 

Internationaler Weltfrauentag

 

Am Sonntag, den 11. März haben wir nachträglich den internationalen Weltfrauentag vom 8. März gefeiert. Nurcan Sütcü und Newroz Sindi haben Reden auf Deutsch und auf Kurdisch gehalten: Es wurde der Brief vom Komkar, die Dachorganisation aller kurdischer Vereine aus Deutschland an die kurdischen Frauen vorgelesen, alle Frauen, die ihr Leben für die Freiheit aufgeopfert haben, wurden geehrt und man hat die extrem schweren Bedingungen der Frauen in Kurdistan im allgemeinen geschildert.
Es gab selbst gemachtes Essen und eine Torte als symbolische Danksagung an alle Frauen zum 8. März.
Selbstverständlich gab es Musik und die Kinder konnten sich mal wieder alle zusammen auf Kurdisch austoben.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 13.03.2018


 

 

 

 

 

Internationaler Weltfrauentag

 

Am Sonntag, den 11.März ehren wir unsere Frauen und feiern nachträglich in den Räumlichkeiten unseres Vereins in der Bergmannstraße 35, den Internationalen Weltfrauentag.
Alle Frauen herzlich willkommen!!!

 

 

 

erstellt am 06.03.2018


 

 

 

 

4. Kurdische Filmwoche München

 

 

Vom 21. – 25. Februar fand die 4.Kurdische Filmwoche nun zum zweiten Mal im Gasteig, in Zusammenarbeit mit der Münchner Stadtbibliothek statt.

8 Filme wurden insgesamt gezeigt, 3 davon als Teil einer Bahman-Ghobadi-Retrospektive. Die Genres reichten von Kurdischen Spielfilmen aus Kurdistan (Ghobadi), über Dokumentarfilme über Kurdistan und über dem kontroversen kurdischen Filmemacher Yilmaz Güney, zum Politthriller aus Deutschland und einem Kinderfilm.

Das Publikum zeigte sich im Allgemeinen begeistert über die Qualität der Filme, es gab Filme mit offenem Applaus.

Mit 425 verkauften Karten hat die Kurdische Filmwoche dieses Jahr deutlich mehr Publikum gewonnen und wir sind auf gutem Weg, die Kurdische Filmwoche in München bekannt und erfolgreich zu machen. Wir möchten damit einen Beitrag zum Verständnis der kurdischen Kultur leisten und ebenso das interethnische Miteinander fördern, denn Film ist das perfekte Medium dazu. Gleichzeitig bietet die Kurdische Filmwoche den Kurden in München die Möglichkeit, sich ein Stückchen Heimat heranzuholen und ihre Muttersprache zu hören. Alle Filme waren in Originalsprache mit deutschen Untertiteln.

Wochen vor Beginn der Aufführungen mussten Vorbereitungen durchgeführt werden, Filme bestellt, Programmhefte und Plakate konzipiert und gedruckt, Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden und kurz vor Beginn waren Teams unterwegs, um die Programmhefte und Plakate in der Stadt zu verteilen.

Wir hoffen eine gute Arbeit geleistet zu haben und die Kurdische Filmwoche in München von Jahr zu Jahr bekannter zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 01.03.2018


 

 

 

 

 

 

SIKO-Demonstration für den Frieden & Verteilung von Programmheften (Kurdische Filmwoche)

 

 

 

Unter dem Motto "Frieden statt Aufrüstung! Nein zum Krieg!" fand am Sonntag eine Demonstration statt, bei der mehr als 2000 Menschen gegen die Sicherheitskonferenz demonstriert haben.

Da der Kampf für Frieden und Stabilität für unseren Verein ein wichtiges Anliegen ist, waren einige Mitglieder unseres Vereins dabei.

In Vorbereitung auf die Kurdische FIlmwoche, die diese Woche stattfindet (21-25 Februar), haben die Vorstände die Gelegenheit genutzt um Programmhefte der Kurdischen Filmwoche an den richtigen Mann zu bringen. Viele FIlme der Kurdischen Filmwoche transportieren ein Friedensthema und vermitteln viele wichtigen Einsichten zu den Krisengebieten, die von Krieg gebeutelt werden.

Wir hoffen, dass die Kurdische Filmwoche wegen ihr wertvolles aufklärerisches Potenzial und auch der Qualität der Filme viel Erfolg haben wird!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eindrücke von der Demo:

 

https://www.youtube.com/watch?v=knfDj_4f83w

 

 

 

erstellt am 20. 02. 2018


 

 

 

 

 

Zeitungsartikel im Westend Anzeiger Nr 7 Jahrgang 92 vom 14.02.2018 - von D. Stickelbrocks

 

 

 

 

 

 

 

 

WerbeSpiegel_WES_2018-07.pdf
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erstellt am 15.02.2018


 

 

 

 

Kundgebung "Einmarsch der türkischen Armee in Syrisch-Kurdistan"

 

 

 

 

Am 27.01.2018 hat unser Verein am Marienplatz eine Kundgebung mit dem Titel "Der Einmarsch der türkischen Armee in Kurdisch-Syrien" veranstaltet.

Seit dem 14. Januar wird die Stadt Afrin im kurdischen Gebiet Syriens von der türkischen Armee angegriffen. Es handelt sich um ein Angriff, der menschlich unbegründet ist und sich gegen die Autonomiebestrebungen der Kurden richtet. Wir unterstützen die Autonomiebestrebungen der Kurden und ihr Recht, einen eigenen Staat zu gründen, so wie jedes andere Volk dies beanspruchen darf und sind gegen jede Form der Gewalt. Der Einmarsch der Türkei in Afrin verletzt Menschenrechte und führt zu noch mehr Destabilisierung in der Region. Wir fordern Frieden in den Kurdengebieten und die Beendung der Gewalt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 30.01.2018


 

 

 

 

Kundgebung "Einmarsch der türkischen Armee in Syrisch-Kurdistan"

 

 

 

 

Unser Verein organisiert am Samstag, den 27.01.2018 / von 13:00 - 15:30 Uhr am Marienplatz/München die Kundgebung mit dem Titel "Der Einmarsch der Türkei in Syrisch-Kurdistan".
Ziel der Kundgebung ist es, über die Geschehnisse der letzten Tagen in Syrien zu informieren und Frieden in der Region zu fordern.

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 24.01.2018


 

 

 

 

5. Internationales Märchenfest München

 

 

Am 03.12.2017 fand das 5. Internationale Märchenfest in der Münchner Stadtbibliothek im Gasteig statt.

 

20 internationale Vereine aus München haben jeweils 20 Märchen aus aller Welt präsentiert. Von 13:00 bis 16:00 Uhr herrschte in der Stadtbibliothek reges Treiben. Auf unterschiedlichen Ebenen und Räume verteilt, wurden jeweils 10 Märchen pro Runde vorgespielt, gelesen, getanzt & gesungen. Die Kinder konnten sich ein Märchen ihrer Wahl aussuchen und dann anhand farblichen Markierungen zum Vortragsort hin gehen und ihrem Lieblingsmärchen zuschauen. Nach der Pause gab es die zweite Runde und zum Schluss gab es noch ein musikalisches Märchen in 5 Sprachen, bei dem alle Kinder dabei sein konnten. Zum Schluss durfte sich jedes Kind ein Buch aussuchen und als Geschenk mit nach Hause nehmen. Ebenso gab es Butterbrezen und Birnen.

Unser Verein hat das kurdische Märchen „Der Jäger und die Gazelle“ präsentiert. Das Märchen wurde von Brigitte Spirk auf Deutsch vorgelesen, so dass alle Kinder das Märchen verstehen konnten. Das Märchen handelt von einem armen Jäger der eines Tages beim Jagen einer Gazelle begegnet. Die Gazelle war in Wirklichkeit ein verzaubertes Mädchen, das von einem Dämon in einer Höhle gefangen gehalten wurde. Nachdem der Jäger den Dämon töten konnte, hat sich die Gazelle wieder in ihrer ursprünglichen Form verwandelt und nahm ihren Retter und Jüngling ihrer Wahl zum Mann. Und wie in jedem Märchen, werden die Zuhörer eingeladen mit zu feiern. Zusammen mit Adnan Sütcü, der ein kurdisches Tanzlied auf der kurdischen Langhalslaute, dem Saz, gespielt hat, und Nurcan Sütcü, die in kurdischer Tracht alle Anwesenden in die Tanzschritte einführte, wurden die Kinder eingeladen, die Hochzeit des Märchenpaares mitzufeiern und den Reigentanz zu tanzen.

Anschließend konnten die Kinder noch basteln. Es gab Bilder, die eine kurdische Hochzeit darstellten, die die Kinder ausmalen und auch mit nach Hause nehmen konnten.

Für uns eine sehr gelungene Veranstaltung…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 04.12.2017


 

 

 

 

5. Internationales Märchenfest München  - in der Stadtbibliothek München am Gasteig

 

 

 

 

Am 03.12.2017 wird unser Verein beim 5. Internationalen Märchenfest in der Stadtbibliothek München teilnehmen.

Wir präsentieren das kurdische Märchen  "Der Jäger und die Gazelle"

 

Alle herzlich Willkommen!!!

 

 

 

 

erstellt am 30.11.2017


 

 

Demonstration für die Freiheit Kurdistans

 

 

 

Am Samstag, den 28.10.2017 hat unser Verein zusammen mit Kurden und Kurdinnen aus München und Umgebung eine Demonstration als Zeichen der Unterstützung der Kurden im Irak veranstaltet. Nach dem Referendum vom 25.09., bei dem 93 % der Bevölkerung aus Irak-Kurdistan für die Unabhängigkeit Kurdistans abgestimmt hatte, hat die irakische Armee die kurdische Stadt Kirkuk belagert und die Peschmerga-Kämpfer haben sich kampflos ergeben, um noch mehr Blutvergießen zu vermeiden. Dennoch herrscht in den kurdischen Städten im Irak Ausnahmezustand, verursacht durch Embargo und Belagerung durch Irak und Iran. Die politische Situation ist sehr schwierig und kompliziert, es gibt viele Interessenkonflikte und alte Wunden, die drohen wieder akut zu werden. Der Bevölkerung droht erneut Mord & Vertreibung, ganz Kurdistan befindet sich im Chaos. Und all das, obwohl dem kurdischen Volk das Recht auf einen eigenen unabhängigen Staat zusteht, genau wie jedem anderen Volk auch.

Kurden auch ganz München haben sich am Samstag versammelt, um ihre Solidarität mit ihren Brüdern in Kurdistan kund zu geben und ebenso ihrer eigenen Forderung auf einen unabhängigen Staat Kurdistan Ausdruck zu verleihen.

Auftakt der Demonstration war um 13:30 Uhr am Alten Botanischen Garten, wo Reden gehalten wurden. Danach bewegte sich der Menschenzug an der Elisenstraße, dem Maximiliansplatz und der Brienner Straße entlang, bis zum Odeonsplatz; von da aus, an der Ludwigstraße und Von-der-Tann-Straße entlang, bis zum Generalkonsulat der USA gegenüber dem Prinz-Carl-Palais, wo die Menschenmasse, zu einer Abschlussrede und dem Vorspielen der Kurdischen Hymne anhielten. Es wurden unzählige kurdische Fahnen gehisst und Parolen für die Freiheit der Kurden gerufen.

Gegen 16:00 Uhr hat sich die Menschenmasse langsam aufgelöst. An der Demo waren circa 400 Männer, Frauen und Kinder anwesend.

Wir bedanken uns bei der Stadt München und bei dem Polizeipräsidium MÜnchen für den Schutz zu einer friedvollen Demonstration!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 30.10.2017


 

 

 

 

 

Demonstration für die Freiheit Kurdistans

 

 

 

Am 28.10.2017 (13:30 -16:00 Uhr) organisiert unser Verein eine Demonstration "Freiheit für Kurdistan" als Aufruf zur Unterstützung der Kurden im Irak.
Nach dem Referendum vom 25.09.2017, bei dem 93 % der Kurden im Irak für die Unabhängigkeit & Trennung vom Irak abgestimmt hatten, wurde die Provinz Kirkuk und weitere kurdischen Städte von der Irakischen Regierung invadiert und ganz Kurdistan befindet sich im Ausnahmnezustand.
Kurden weltweit vereint das gemeinsame Bestreben um einen unabhängigen Staat Kurdistan. Trotz niederschmetternder Hindernissen gilt es: nicht aufgeben!
Kurden in München versammeln sich am Samstag, um ihre Solidarität mit ihren Brüder im Irak & dem eigenen Kampf für die Freiheit und Unabhängigkeit Kurdistans Ausdruck zu verleihen.
Die Demo beginnt um 13:30 Uhr am Alten Botanischen Garten, an der Ecke Luisenstraße-Elisenstraße mit einer Auftakt-Rede. Der Zug wird sich dann von der Elisenstraße, am Maximiliansplatz entlang, Richtung Odeonsplatz, Von-der-Tann-Straße bis zum Prinz-Carl-Palais, gegenüber dem US-Generalkonsulat bewegen. Hier angelangt, wird eine Abschlussrede gehalten, die voraussichtlich um 16:00 Uhr zu Ende sein wird.
Alle Freunde Kurdistans herzlich eingeladen!

 

 

 

 

 

erstellt am 24.10.2017


 

 

 

 

Kundgebung vor dem US-Generalkonsulat

 

 

 

 

Am 17.10.2017 hat unser Verein die Kundgebung " Aufruf zur Unterstützung der Unabhängigkeit Kurdistans" vor dem US-Generalkonsulat in München organisiert. Nach dem Referendum vom 25.09.17 in Kurdistan/Irak haben die Kurden mit über 93 % für die Unabhängkeitserklärung Kurdistans gewählt. Trotz des Rechts auf Unabhängigkeit und Freibestimmung wird diese den Kurden von der internationalen politischen Szene verwehrt, höchstwahrscheinlich aus Interessenkonflikten, ausgetragen durch alle Nachbarstaaten, Iran, Irak, Syrien, Türkei. Obwohl die Kurden der stabilste Partner des Westens in der Region, und auch der Hauptalliierte gegen den IS ist, will sich jetzt niemand einmischen und die Kurden erleben Besetzung durch die Irakische Regierung und durch den Iran, der befürchtet, dass die Kurden im Iran das Beispiel ihrer Brüder aus dem Irak befolgen könnten. Gleiche Befürchtungen von Seiten der Türkei und Syriens macht den Kampf der Kurden für Ihre Unabhängigkeit so schwierig. Die Kurden haben einen Spruch: "Die Kurden haben keine Freunde, außer den Bergen!"
Dass dies nicht stimmt, bemühen sich die Kurden, sich selbst zu beweisen...und kämpfen mit friedlichen Mitteln aber unerbittlicher Mühe auf allen Fronten...nicht anders als Gandhi und die Inder für die Unabhängigkeit Indiens oder der Dalai Lama für die Freiheit Tibets.
Kurden sind keine Weltmacht und recht unbekannt, uns bleibt nur die Macht der Sprache...um auf uns gehört zu werden!
Auch wenn zuweilen sehr demotiviert, dass wir derart im Stich gelassen werden, hören wir nicht auf, unseren Kampf weiter zu führen!!!
Gestern haben wir einen Brief an den US-Generalkonsulat in München ausgehändigt, in dem wir um Hilfe gebeten haben; Hilfe unser Recht durchzusetzen, Hilfe darum, das zu bekommen, was jedes andere Volk haben darf: seinen eigenen Staat!
Auch wenn zuweilen, nicht viel Hilfe für die Kurden zu erkennen ist, wir geben nicht auf! Unser Jahrzehnte langer Kampf geht weiter, muss weiter gehen!
Unser Traum muss eines Tages in Erfüllung gehen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 18.10.2017


 

 

Kundgebung vor dem US-Generalkonsulat

 

 

Am Dienstag, 17.10. 2017 von 14:00 - 16:00 Uhr werden wir uns vor dem US-Generalkonsulat in München, in der Königing Straße 5, in München versammeln und eine Kundgebung unter dem Motto "Aufruf zur Unterstützung der Unabhängigkeitserklärung Kurdistans" abhalten. Wir werden einen offenen Brief an die US-Regierung vorlesen und dem Konsulat aushändigen.
Alle Freunde Kurdistans herzlich eingeladen!
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

 

 

 

 

erstellt am 16.10.2017


 

 

 

Referendum-Feier

 

Am 30.09. haben wir in unserem Verein das Ergebnis des Referendums vom 25.09. in Irak gefeiert. Der Wille zur Unabhängigkeit ist in allen Kurden fest verankert und nichts gibt größeren Grund zum Feiern, als den lang ersehnten Traum in Erfüllung gehen zu sehen. Obwohl dieser Traum noch nicht in Erfüllung gegangen ist und es noch sehr größe Hürden gibt, ist unsere Mentalität derart, dass wir jeden Schritt nach vorwärts als Motivation sehen, den nächsten zu tun. Wir sind optimistisch, denn wir wissen dass es diesen Optimismus bedarf, um große Träume in Erfüllung gehen zu sehen. Wir halten zusammen und bekunden unser Recht nach Freiheit!
Um die 70-80 Personen, darunter circa 20 Kinder haben sich am Samstag abend getroffen, um bei kurdischer Musik, mit Speise und Trank gemeinsam ihre Freude zu teilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 02.10.2017


 

 

 

 

 

Mutter-Kind-Café für Flüchtlingsfrauen ( Neu!)

  

 

 


Wir organisieren ab sofort ein Mutter-Kind-Café für Flüchtlingsfrauen. Der Alltag als Flüchtlinge ist mit den spezifischen Einschränkungen ohnehin schwer genug. Wir wollen Mütter mit Kinder eine Möglich geben, sich zu treffen, auszutauschen und bei Kaffee/Tee & Kuchen eine entspannte Zeit zu genießen.Wir bieten eine Betreuung für die Kinder und Beratungen!
 

Herzlich Willkommen!

 

erstellt am 28.09.2017


 

 

 

 

 

Deutsch-Kurse

 

 

 

Wollen SIe ihre Deutsch-Kenntnisse verbessern?
Oder kennen Sie Flüchtlinge, die keinen Deutsch-Kurs bezahlen können? Oder der Opa oder die Oma, die endlich den Mut und die Zeit finden, Deutsch zu lernen?
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Keine anerkannten Zertifikate, aber viel gute Laune und angenehme Atmosphäre
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erstellt am 27.09.2017


 

 

 

Kundgebung am Orleansplatz

 

 

 

Unser Verein war am 23.09.2017 Organisator der Kundgebung „Referendum für die Unabhängigkeit Kurdistans“ am Orleansplatz in München.

 

Am 25. September fand in der föderalen Region Kurdistan im Nord-Irak ein Referendum statt, bei dem die Bevölkerung Kurdistans im Irak, ihren Willen, einen eigenen kurdischen Staat zu gründen, durch Wahlen kundgeben konnte. Als Zeichen der Unterstützung der verbliebenen kurdischen Bevölkerung im Irak und als Kundgebung des Willens zur Unabhängigkeit der hierzulande lebenden Kurden, haben wir diese Veranstaltung organisiert und Kurden aus ganz München eingeladen, ihr Anliegen öffentlich zu verkünden und Aufmerksamkeit auf diese Sachlage zu lenken.

 

Trotz sehr schwieriger politischer Lage in der Region, ist es für die Kurden ein lang ersehnter Traum, ihren eigenen Staat zu gründen. Aufgrund von Genozid und Vertreibung der Kurden in der Vergangenheit, erscheint es als einzig vernünftige Lösung für dieses Volk, ihren eigenen Staat zu haben, mit Recht auf politischer Selbstbestimmung, eigener Wirtschaft, usw. Was für jedes andere Volk Selbstverständlichkeit ist, wird den Kurden, ein ca. 30-Millionen-Volk, verstreut im Irak, Iran, Türkei, Syrien und weltweit in der Diaspora lebend, verweigert. Seit Jahren kämpft die kurdische Gemeinschaft auf allen Fronten um ihre Unabhängigkeit.

 

Wir sind überzeugt, dass die Unabhängigkeit Kurdistans die bestmögliche Lösung für alle dort lebenden Ethnien ist, und dass der Staat Kurdistan Frieden und Freiheit für die dortige Bevölkerung mit sich bringen wird. Wir können die Ängste der internationalen politischen Szene zwar nachvollziehen aber nicht teilen. Wie es ist, ohne eigenen Staat zu leben, hat man am Bespiel Israels in der Geschichte bitterlich erkennen können. Es ist insofern nicht erstaunlich, dass Israel der einzige Staat der internationalen Gemeinschaft ist, der die Unabhängigkeit Kurdistans unterstützt. Ein ähnliches Schicksal müssen die Kurden leider auch bekunden. Der Genozid der Kurden in Anfal und Halabdscha, im Irak, der Dersim-Massaker in der Türkei, die Versklavung und Verschleppung der kurdischen Frauen von der IS, sind nur einige Beispiele dieses Schicksals. Die rund 30 Millionen Kurden sind das größte Volk der Erde ohne eigenen Staat und es ist einfach nur einleuchtend, weshalb jeder Kurde davon träumt, endlich den unabhängigen Staat Kurdistan proklamieren zu dürfen.

 

Bei der Veranstaltung wurden Reden gehalten und anschließend nahm die Veranstaltung den Charakter eines Volksfestes an.

Um die 700 Kurden haben sich bei dem schönem Wetter gesammelt und miteinander die Unterstützung des Referendums im Irak gefordert. Nach dem informativen Teil der Veranstaltung gab es kurdische Live-Musik und Frauen und Männer haben den kurdischen Reigen getanzt. Die Atmosphäre war elektrisierend und im Geiste der Brüderlichkeit, Frieden und Freiheit erhebend. Frauen und Männer haben ihre traditionellen Trachten getragen, Kinder durften die Kultur ihrer Vorfahren erleben. Über das hervorragende Gelingen dieser Veranstaltung sind wir sehr erfreut.

 

Wir bedanken uns bei der Stadt München und bei der Polizei München, dass wir unter polizeilichem Schutz unser Anliegen in Sicherheit bekunden duften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 25.09.2017


 

 

 

Kundgebung

 

Am 23.September 2017 organisiert unser Verein eine Kundgebung mit dem Titel "Referendum im Nord-Irak vom 25.Septmeber 2017" zur Information und als Zeichen der Unterstützung und des Willens des kurdischen Volkes für die Proklamation des unabhängigen Staates Kurdistan.

Es werden Reden gehalten und es gibt kurdische Live-Musik!
Herzlich Willkomen!

 

 

 

 

 

erstellt am 19.09.2017

 


 

Delegiertenausschuss und Bundeskongress von KOMKAR in Berlin

 

Am 16.-17.September fanden in Berlin der Delegiertenausschuss und der außerordentliche Bundeskongress vom Dachverband KOMKAR – Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V. statt, dessen Repräsentant in München, der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. ist. In der Werkstatt der Kulturen in der Wissmannstraße in Berlin trafen sich Mitgliedervereine aus mehr als 10 Städten und Gäste.

Am 16.September fand der Delegiertenausschuss statt. Es wurden Anträge auf Mitgliedschaft gestellt, ein Jahresplan für 2018 bestimmt, und die Delegierten gewählt.

Am 17.September fand der außerordentliche Bundeskongress statt. Ziel des Bundeskongresses waren Neuwahlen der satzungsgemäßen Organe von KOMKAR (Bundesvorstand, Aufsichtsrat und Ehrenrat). Außerdem wurde die Höhe der Mitgliedsbeiträge beschlossen und Satzungsänderungen vorgenommen. Es wurden Reden gehalten und der Arbeits- und Finanzbericht vorgelesen.

Unter dem politischen Motto „Unabhängigkeit für Kurdistan bedeutet Frieden und Freiheit!“ haben sich alle anwesenden Vereine ausgesprochen, um das am 25.September in der föderalen Region Kurdistan-Irak stattfindende Referendum über die Unabhängigkeit Kurdistans zu unterstützen.

Aus unserem Verein waren Herr Mehmet Ali Dogan, Herr Adnan Sütcü, Herr Azad Cagritekin, Frau Sahigül Dogan, Frau Nurcan Sütcü, Frau Asrin Sütcü, Herr Rohat Geran und Frau Sevim Alabay in Berlin anwesend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 19.09.2017

 


 

 

Das Internationale Fest der Kulturen auf dem Gollierplatz

 

 

Am Samstag, den 08.Juli fand auf dem Gollierplatz das alljährliche Internationale Fest der Kulturen, eine Veranstaltung im Rahmen der Kunst- & Kulturtage Westend.

Unser Verein hat sich, wie schon seit Jahren, mit einem Döner-Stand beteiligt. Unsere Döner-Spezialisten, Zafer und Hüssein sorgten für den zarten Döner, Sahigül hat den Kisir (die kurdische Variante des Bulgur-Salates) und Nurcan die Zuchini-Puffer vorbereitet. Süße Wassermelone, Ayran und diverse Getränke gab es als Durstlöscher.

Die Augustiner Brauerei  und das Griechische Haus haben sich ebenso mit Kulinarischem beteiligt.

Als Bühnenprogramm gab es griechische Tänze, Breakdance mit Peace Crew/MKJZ, bulgarische Tänze & LIVE-MUSIK mit: Mezcla Brava, Edite Domingos, Münchner Ruhestörung, Musik aus Kreta, Band Benny Okos.

Das Wetter hat relativ gut mit gemacht: außer einem kurzen aber heftigem Schauer, der für Abkühlung und nasse Tische & Bänke gesorgt hat, war der Abend sehr angenehm. Die Live-Musik war sehr beschwingt und hat zum Tanzen animiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 erstellt am 10.07.2017


 

 

Das Internationale Fest der Kulturen auf dem Gollierplatz

 

 

 

Im Rahmen der Kunst- und Kulturtage Westend findet am Samstag, den 08.07. von 14:00 - 22:00 Uhr das alljährliche Internationale Fest der Kulturen auf dem Gollierplatz statt.

Es werden internationale Kulturbeiträge, wie Musik & Tänze, sowie Essensstände geboten.


Unser Verein beteilgit sich mit Kulinarischem. Es gibt kurdische Gerichte, wie z. Bsp. der traditionelle Döner, Bulgur-Salat, Wassermelone, Ayran und diverse Getränke.
Wir laden alle herzlich ein, einen schönen Samstagnachmittag mit uns und den anderen ethnischen Gruppen auf dem Gollierplatz zu verbringen.


Für weitere Informationen zu den Kunst- und Kulturtagen Westend, bitte das Programmheft

im Download anklicken!

 

 

 

 

 

Programmheft Westend 2017.pdf
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erstellt am 03.07.2017


 

 

 

Vortrag „Kurden & Integration“ mit Frau Prof. Birgit Ammann

 

 

Unser Verein war am Sonntag, den 25.Juni 2017 Gastgeber der Veranstaltung mit Vortrag und Diskussion zum Thema „Kurden & Integration“ mit Frau Prof. Birgit Ammann, Professorin für Politikwissenschaften an der FH Potsdam. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kunst- und Kulturwoche Westend statt und hatte als Schirmherrin, die Vorsitzende des Bezirksausschusses 8, Schwanthaler Höhe, Frau Sibylle Stöhr.

Nach einer kurzen Präsentation der Veranstaltung von Herrn Mustafa Issa, Mitglied des Vereines und freundlicher Einführungsrede von Frau Sibylle Stöhr, hat Frau Ammann die Teilnehmer in die Geschichte der Kurdischen Diaspora und der spezifischen Problematik der Kurden im Prozess der Integration eingeführt. Obwohl das Thema des Vortrages konkret die Kurdische Integration im Fokus hatte, befanden sich unter den Gästen auch Repräsentanten anderer Ethnien und es entflammte sich anschließend eine sehr produktive Diskussion zur gesamtgesellschaftlichen Integration, für die, gefühlt, die Zeit viel zu kurz gewesen ist, trotz Sonntagnachmittag und schönem Wetter.

Im Laufe der Diskussion fand man die Offenheit eigene Erfahrungen mit einzubringen, zu reflektieren und dann das Erlebte in einem neuen, erweiterten Kontext zu verstehen. Jeder Teilnehmer fühlte sich inspiriert mit zu diskutieren und auch Frau Ammann äußerte sehr erfreut über den sehr interaktiven Dialog.

Wir bedanken uns herzlich sowohl bei unserer Schirmherrin Frau Stöhr und bei Herrn Daniel Günthör vom BA8 für die sehr freundliche Unterstützung, als auch bei Frau Ammann für ihr Wissen und die Bereitschaft nach München zu kommen und unser aller Verständnis zu erweitern.

Für diese sehr gelungene Veranstaltung, sind wir sehr dankbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 erstellt am 26.06.2017


 

 

Vortrag & Diskussion

 

 

Im Rahmen der Kunst- und Kulturtage Westend findet in unserem Verein am 25.06.2017 / 14:00 - 16:00 Uhr der Vortrag mit anschließender Diskussion "Kurden und Integration" mit Frau Prof. Birgit Ammann statt.

 

 

Programmheft Westend 2017.pdf
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 erstellt am 07.06.2017


 

Deutsch-Kurs

 

 

Wir freuen uns darauf, einen neuen Deutsch-Kurs bei uns im Verein anbieten zu können.

Am 09.05.2017 hat in den Räumlichkeiten in der Bergmannstraße ein neuer Deutsch-Fortgeschrittenen-Kurs begonnen.

Wir bedanken uns herzlich bei den zwei ehrenamtlichen Lehrerinnen, die bereit waren, ihr Wissen und ihre Erfahrung einer Gruppe jungen Menschen aus Georgien zur Verfügung zu stellen.

Auf eine gute und erfolgreiche Zeit miteinander!

 

 

 

 

 

 

 erstellt am 10.05.2017


 

 

 

 

Für eine schon bestehende Gruppe suchen wir ab sofort einen Deutsch-Lehrer auf ehrenamtliche Basis.

 

 

 

 

 

 


 

Mitglieder-Vollversammlung

 

Am 25.03.2017 fand unsere jährliche Mitglieder-Vollversammlung statt. Es ist die wichtigste Versammlung des Vereins im Jahr, ein Treffen bei dem das vergangene Jahr analysiert wird und es finden Wahlen statt, bei denen ein neuer Vorstand gewählt wird. Aufgrund der Analysen werden Verbesserungen vorgeschlagen, neue Ziele gesetzt und deren Ausführung abgestimmt.

Der noch bestehende Vorstand hat informative Reden gehalten. Der Jahresbericht 2016 und der Finanzbericht 2016 wurden ausgehändigt und die Schatzmeisterin hat Analyseergebnisse aus den Berichten für alle Mitglieder gedeutet. Als Gäste waren Peter Herrmann, Mitbegründer des Vereins, Arif Sevine und Abdullah Cellebi von der HakPar, Türkei anwesend. Nachdem der alte Vorstand entlassen wurde, wurden Kandidaturen für den neuen Vorstand aufgenommen und danach wurde gewählt.

Wir gratulieren zu den Wahlergebnissen und bedanken uns bei Selcuk Cagritekin, Mehmet Ali Dogan, Nurcan Sütcü, Adnan Sütcü und Zafer Sener für das Übernehmen der Verantwortung für ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2017!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Newroz 2017

 

Auf dem Gollier-Platz in München haben am gestrigen Abend, den 20.03.2017 ca. 250 Kurden das traditionelle Newroz-Fest gefeiert. Unser Verein ist inzwischen bekannter Organisator des alljährlichen kurdischen Neu-Jahr-Festes in München, einen Anlass für Kurden und Kurdinnen aus der ganzen Region ihre Sitten und Bräuchen gemeinsam zu pflegen. Es gab das traditionelle Feuer, einige Frauen und Männer trugen ihre Tracht und bei beschwingter Musik wurde um das Feuer getanzt.

 

"Newroz" heißt wörtlich "der neue Tag" und hat sich aus den Wörtern "nu" (neu) und "roj" (Tag) über "nur"' und "nuroz" zu "newroz" entwickelt. Als Fest der Wiedergeburt erlangte es zuerst bei den Kurden Bedeutung und wurde dann später auch von anderen iranischen Völkern übernommen. Kurden, Afghanen, Perser, Belutschen, Tatschiken u.a.feiern heute dieses Fest, das sie alle um ihre eigenen nationalen Bräuche bereichert haben. Das Newroz-Fest ist wahrscheinlich das älteste kurdische Fest. Es wurde erstmals 612 v.Chr. in den Kusi- und Med-Reichen gefeiert und jährt sich damit dieses Jahr zum 2605. Mal. Newroz wurde und wird als Beginn eines neuen Jahres, wenn der Winter vorbei ist und der Frühling kommt, gefeiert. Der harte Winter ist vorüber, die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf, die Blumenwelt erblüht und die Menschen fühlen sich wie neu geboren und schöpfen neue Kraft.

 

Mythologie des Newroz-Festes

 

Zum mythologischen Hintergrund des Newroz-Festes ist zu bemerken, dass die unterschiedlichen Auslegungen über die Ursprünge von Newroz darauf zurückzuführen sind, dass die Menschen in den verschiedenen Gegenden des Landes das Fest um ihre jeweils eigenen Bräuche erweitern und damit bereichern, so dass sich natürlich unterschiedliche Entwicklungen ergeben.

Die eigentliche Geschichte des Newroz -Festes in seiner noch heute gültigen Bedeutung als Symbol des Widerstands geht zurück auf den Tag. als sich das Volk von der Unterdrückung des grausamen Herrschers Dehok befreite.

Die Legende erzählt, dass Dehok, der sogar seinen Vater umbrachte, sich durch die Ermordung des damaligen Herrschers Camsid an die Macht gebracht hatte. Eines Tages wuchsen ihm zwei Schlangen aus seinen Schultern. Verzweifelt bat er Ärzte und Weisen aus dem ganzen Land um Hilfe. Einmal wurde ihm empfohlen, er solle die Schlangen täglich mit den Gehirnen von zwei jungen Menschen füttern, das würde sie vielleicht töten. So gab Dehok seinen Wächtern den Befehl, täglich zwei junge Menschen umzubringen. Hass und Abscheu regten sich unter dem Volk, doch es war wehrlos. Dank einiger mitfühlender Wächter des Dehok, unter ihnen Ermayil und Kermayil, wurden jeden Monat 30 junge Menschen vor dem grausamen Tod bewahrt, indem man den Schlangen statt zwei Menschenhirnen ein Schafshirn und ein Menschenhirn zum Fressen gab.

Hunderte mussten in die Berge flüchten. Nach dem Epos ,,Shanamey Firdewsi" bildeten diese Menschen, die die freie Luft der Berge atmeten, den möglicherweise Newroz heute den ersten kurdischen Stamm. Kawa, der bekannte Held der Newroz-Mythologie, brach eines Tages das Schweigen des Volkes und organisierte den Widerstand gegen die Despoten-Herrschaft. Der weitaus seltener genannte Feridun beteiligte sich ebenfalls am Volksaufstand - aus Rache, weil sein Vater dem Tyrann geopfert worden war. Und nach der ,,Shanamey Firdewsi" war er es, der Dehok umbrachte, indem er Nägel in seinen Kopf schlug, die in das Gehirn eindrangen. Die eigentliche Heldenrolle kommt jedoch Kawa zu, denn ihm gelang es, das Volk zum Widerstand zu bewegen und es so zu befreien. Der Sturz des Dehok machte der Grausamkeit und dem Leid ein Ende. Aus der Freude, diese harte Zeit überwunden zu haben und aus dem Bedürfnis heraus, dieses große Ereignis zu feiern, wurde das Newroz-Fest geboren. Es gibt eine bemerkenswerte Parallele zwischen der damaligen und der heutigen Situation des leidgeprüften kurdischen Volkes. Dehok verkörpert die kolonialistischen Unterdrücker der Gegenwart und Kawa nach wie vor den revolutionären Kampf der Kurden. Das ist auch der Grund, aus dem keine Macht der Welt das Newrozfest verdrängen kann. Es wird ewig als Tradition bewahrt bleiben.

 

Wenn Newroz naht, werden in Kurdistan große Feuer entzündet. Da Kawa, um das Eisen zu schmieden, mit dem er zum Kampf aufrief, Feuer brauchte, wurde dieses Feuer zu einem wichtigen Symbol für Newroz. Auch soll Kawa nach der Befreiung des Volkes auf einen hohen Berg gestiegen sein und dort ein großes Feuer entzündet haben, um den Sieg zu verkünden. Auch in dem heiligen Buch ,,Zend Avesta" des Zarathustrischen Glaubens hat das Feuer eine große Bedeutung. Damit steht dieser alte kurdische Glauben mit seiner positiven Einstellung zum Feuer im Gegensatz zum Islam und auch zum Christentum, in denen das Feuer die Hölle symbolisiert.

 

Heute verkörpern die lodernden Flammenden Kampf und die Sehnsucht des kurdischen Volkes nach Freiheit. Dass während der Newroz-Zeit überall in Kurdistan Feuer entzündet werden, zeugt vom ungebrochenen Verlangen des kurdischen Volkes nach Unabhängigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 21.03.2017


 

 

 

3.Kurdische Filmwoche München

 

 

Vom 15.02. 2017 – 19.02.2017 fand zum ersten Mal im Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig die von unseren Verein organisierte 3. Kurdischen Filmwoche statt. Unter dem Namen „Peyam“ – (Botschaft) wurden 6 Filme aus unterschiedlichen Genres präsentiert, die alle gemeinsam den tiefen Wunsch des kurdischen Volkes nach Wahrnehmung und Anerkennung thematisieren.

Die Filme sind anspruchsvoll und alle auf internationale Film-Festivals ausgezeichnet. „Reseba-The dark wind“ (Regie: Hussein Hassan), „El Clásico“ (Regie: Mustafa Halkawt), „Haus ohne Dach“ ( Regie: Soleen Yusef), „Memories on Stone“ (Regie: Shawkat Amin Korki) und „Song of my Mother“ ( Regie: Erol Mintaş) sind Dramen rund um kurdische Themen, wie Krieg, Vertreibung, Flucht, Trauma Bewältigung, Generationskonflikt, Kulturelle Identität und Integration. „Hawar - meine Reise in den Genozid“, ein ausgesprochen rührender Dokumentarfilm von Düzen Tekkal über die hierzulande wenig bekannte Situation der Kurden im Irak, Syrien und der Türkei, ein Film der tief berührt, sehr präzise informiert und zur Selbstreflektion animiert.

Alle Filme sind in Original Kurdisch mit Englischen oder Deutschen Untertitel, was zum einen die Originalität der Filme aufbewahrt hat und aus unserer Sicht ein Muss war, aber zum anderen auch sicherlich der Grund war, weshalb die Filme am Mittwoch, Donnerstag und Freitag nicht ganz so viele Zuschauer fanden, wie wir uns erhofft hatten. Insgesamt haben 302 Zuschauer die Kurdische Filmwoche besucht.

Dennoch ertönte von seitens einiger Zuschauer  hohen Lob zur Qualität der Filme und einige Gespräche mit Zuschauern haben uns ganz außerordentlich erfreut. Es hat sehr gut getan zu hören, dass unsere Filmauswahl sehr anspruchsvoll und gehoben war und dass es sehr schade ist, dass nicht viele Zuschauer den Kurdischen Film so kennen, wie er es verdient. Natürlich ist unsere 3. Kurdische Filmwoche  ein sehr junger Kultur-Event der Stadt München und ist vielen noch nicht  bekannt. Umso mehr war für uns  das Feedback ein großer Motivator, es uns zum Ziel zu machen, in den kommenden Jahren ein immer breiteres Publikum anzuziehen.

Fazit: Wir sind dankbar, erfreut und stolz unseren Beitrag zu Integration und Kultur durch diese Kurdische Filmwoche geleistet zu haben. Herzlichkeit, viele wichtige Denkanstöße und geteilte Brüderlichkeit, konnte man letzte Woche im Gasteig miterleben. Ausgesprochen oder nicht ausgesprochen, jeder Zuschauer hat den Saal verlassen… mit dem Gedanken, wie wichtig Freiheit und Frieden sind…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 21.02.2017


 

 

Vereins-Frühstück

  

Am 29.01.2017 haben wir uns zu einem Vereins-Frühstück versammelt. Wir haben gemeinsam anstehende Veranstaltungen besprochen und organisiert. Für die 3. Kudische Filmwoche, die im Februar stattfindet, haben wir die Flyer-Verteilung und die Einsätze im Vorführungssaal bestimmt. Es wurden auch anstehende Änderungen geplant.
Das Frühstück war üppig und das Highlight ein junger Labrador-Welpe, der als neues "MItglied" des Vereins präsentiert wurde und alle Kinder, aber auch Erwachsene auf Trab hielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erstellt am 31.01.2017 


 

 

Kundgebung - 17.Dezember Tag der kurdischen National-Flagge

 

Am Samstag, den 17. Dezember 2017 fand in München eine KUNDGEBUNG mit dem Thema „Aufruf zur Proklamierung des 17. Dezember zum Tag der Kurdischen Nationalflagge“ statt. Alle kurdischen Vereine aus Bayern haben sich am Max-Joseph-Platz zusammengetan um diesen weltweit von Exil-Kurden organisierten Aufruf zu unterstützen. Circa 200 Personen haben teilgenommen. Herr Adnan Sütcü aus unserem Verein hat eine Rede auf Deutsch gehalten. In seiner Rede wurden die Zuhörer in die Geschichte der kurdischen Fahne eingeführt und es wurde über die politische Konjunktur Kurdistans informiert. Außerdem wurde der Aufruf an Masud Barzani ,Präsident der Autonomen Region Kurdistans im Nord-Irak erlassen, den 17. Dezember zum Tag der Kurdischen Nationalflagge zu proklamieren und die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates zu fordern und zu unterstützen. Es wurden außerdem Reden auf Kurdisch gehalten, es gab kurdische Musik und Tänze. Die Aktion brachte einen Schimmer Hoffnung für alle vertriebenen Kurden weltweit…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

30-jähriges Jubiläum

 

Am Freitag, 25.11.2016 haben wir das 30-jährige Bestehen unseres Vereines gefeiert.

Von Stolz erfüllt haben wir auf 30 Jahre erfolgreiche Arbeit in Sachen Integration bei gleichzeitiger Identitätserhaltung zurück blicken dürfen, eine Kontinuität die für Vereine gar nicht so selbstverständlich ist.

Zu unseren Gästen haben wir Herrn Bernd Empen und Herrn Peter Herrmann, Mitbegründer unseres Vereins, Frau Sybille Stöhr und Herrn Daniel Günthör vom Bezirksausschuss 8, Herrn Agid Nerwai, von der PDK-Irak, Repräsentanten vom Griechischen Haus, Frau Dimitrina Lang vom Ausländerbeirat und viele andere begrüßen dürfen.

Narin Dogan hat einen beeindruckenden Gruß-Brief von Rohat Geran, Vorstand vom Komkar Berlin vorgelesen. Bernd Empen und Peter Herrmann sprachen in nostalgischem Ton über die Anfänge des Vereins und schilderten lustige Geschichten aus diesen Zeiten, die die enge Bindung zu den Gründer-Generationen vertreten durch Mehmet Ali Dogan und Adnan Sütcü, ahnen ließen. Daraufhin gab es eine rührende Präsentation mit Bildern aus den alten Zeiten bis heute, von schöner kurdischer Musik begleitet. Adnan Sütcü hielt eine Willkommensrede auf Deutsch und Mehmet-Ali Dogan auf Kurdisch für unsere kurdischen Gäste. Geehrt wurde auch der unermüdliche Einsatz von Sahigül Dogan und Nurcan Sütcü, es wurden Blumensträuße, Auszeichnungen und Geschenke verteilt. Auf Kurdisch wurde auch eine Rede von Herrn Agid Nerwai von der PDK-Irak gehalten.

Danach haben wir gefeiert. Es gab eine große Auswahl an leckeren kurdischen Gerichten und man hat unermüdlich den bunten kurdischen Reigen getanzt. Die Stimmung war großartig und der Abend unvergesslich.

Auf weitere erfolgreiche 30 Jahre, lieber Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten! Das wünschen wir dir…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

WOCHENEND-SEMINAR in KREUTH



Wir haben vom 11 -13. November unser jährliches Wochenendseminar wieder in Kreuth am Tegernsee gehalten.
Dieses Jahr war unser Thema:  Pflege.
Als Referenten haben unsere Vereinsmitglieder Selçuk Cagritekin und Mahir Bakis wichtige und interessante Informationen zum Thema Pflege geliefert. In Anbetracht der Tatsache, dass die ersten Emigranten-Generationen langsam älter werden, bedarf es generell der Aufklärung.
Selcuk Cagritekin und Mahir Bakis haben zusammen eine Pflege-Firma gegründet und haben an Ausbildungen und Weiterbildungen teilgenommen. Es wurde aufgeklärt was geschieht, wenn ein Familienmitglied plötzlich pflegebedürftig wird, wie verläuft Pflege in Heimen, Altersheimen und zuhause, wie kann ein Familienmitglied der sein Angehöriger zuhause pflegt, Unterstützung von der Krankenkasse beantragen, u.v.a.
Besonderen Wert wurde auf dem Umgang mit Ältere und Pflegebedürftige gelegt. Das Anliegen der älteren Generationen war auch die Aufklärung der jüngeren Generationen in Anbetracht der Tatsache, dass die Haltung gegenüber  Älteren in den Ursprungsländer kulturell-bedingt verschieden ist als in der heutigen westlichen Gesellschaft.  Man sollte traditionelle Werte, wie z. Bsp. liebevolle Fürsorge, Pflichtbewusstsein, das das „Zurückgeben“ usw.  pflegen und die Alterspflege oder Behindertenpflege nicht ausschließlich an professionellem Personal überlassen.
Des Weiteren haben wir anstehende  Veranstaltungen besprochen. Unser Verein feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und wir laden zahlreiche, auch renommierte Gäste ein. Um ein erfolgreiches Event zu gestalten, muss sorgfältig geplant werden.
Auch eine Kundgebung am 26. November zur Unterstützung der Peschmerga-Kräfte im Kamp gegen ISIS steht bevor.  
Abgesehen vom intensiven thematischen Programm haben wir den ersten Schnee in Kreuth genossen. Dafür dass die Sonne nicht zu sehen war, hat uns der Spaziergang im Wald, in Schnee, umso mehr gefreut. Das Essen hat wieder mal sehr gut geschmeckt und die Jugendherberge Kreuth hat sehr gemütliche Räume für die verschiedensten Anlässen, mit Kuschelecken, wo die Kleinsten herumtoben konnten, Sporträume, wo die größeren Kinder Tischtennis gespielt haben, Seminarräume, die groß und gemütlich genug waren, um nach den Sitzungen auch kurdische Tänze zu tanzen oder kurdische Lieder zu singen. Wir hatten die Gelegenheit unsere neue Mitarbeiterin und ihren Sohn näher kennenzulernen, uns zu befreunden und für kulturellen Austausch zu sorgen.
Eine gelungene Veranstaltung und ein herzliches Miteinander…

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Preisverleihung an kurdischen Gründerinnen eines Radiosenders 

 

Am 20.Oktober 2016 fand im Künstlerhaus am Lenbachplatz die Veranstaltung "Radio im Flüchtlingslager - Freiheit durch Bildung" satt. Dieses Jahr wurde der Journalistenpreis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an Radio Dange NWE aus dem Irak vergeben. Im Flüchtlingslager des Nordiraks, Halabja, haben Hivy Ahmed, Haneen Hassan, Suzan Yahya und Shadan Fathulla aus Syrien und dem Irak den Radiosender Radio Dange NWE gegründet, ein Sender von Flüchtlinge für Flüchtlinge, der sich für Frauenrechte engagiert und 8 Stunden täglich in Irakisch, Arabisch und Kurdisch sendet. Dafür wurden sie mit dem „Raif Badawi award for courageous journalists“ geehrt. Stellvertretend für das gesamte Radioteam haben Rangen Mahmood, Leiterin Dange NWE Radio, und Hero Jaafar, Leiterin Dange NWE Frauenförderprogramm, den Preis persönlich in Frankfurt entgegen genommen und waren auch bei der Veranstaltung in München dabei. Ein lehrreicher und motivierender Erfahrungsaustausch auch für unseren Verein...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 25.10.2016


 

 

Demo gegen das geplante Bayerische Intergrationsgesetz

 

 

Am Samstag, den 22.10.2016 fand in München die Demonstration gegen das geplante Bayerische Ausgrenzungsgesetz und für ein solidarisches Miteinander statt. Unser Verein war beim Demonstartionszug vom Gewerkschaftshaus in der Schwanthaler Straße bis zum Odeonsplatz zusammen mit 1300 anderen Demonstranten mit dabei.

"Wir wollen Solidarität statt Ausgrenzung und ‚Leitkultur‘ per Gesetz“, erklärten dazu gemeinsam die Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern, Luise Klemens und der Landesvorsitzende der GEW Bayern, Anton Salzbrunn.

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 24.10.2016


 

Kurdisch-Kurs

 

Es geht weiter mit unserem Kurdisch-Kurs (Kurmanc).

Wir freuen uns natürlich auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Herzlich Willkommen!

Anmeldungen vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Weltfrauentag

Am Sonntag den 13. März feierten Münchner Kurdinnen den Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Natürlich waren auch Männer und Kinder dabei. Nach den Redebeiträgen über die Rechte der Frauen auf deutsch, kurdisch und türkisch gab es kurdische Spezialitäten und traditionellen Tanz.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Masse auf der Messe!

Gestern (24.1.2016) fand im Gasteig die 10. Münchner FreiwilligenMesse statt und der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. war dabei. Gemeinsam mit 18 weiteren Vereinen der Begegnung und Nachbarschaftshilfe aus dem gesamten Stadtgebiet waren wir auf der Suche nach Ehrenamtlichen, die unsere Vereinsarbeit unterstützen wollen.

 

Ab 11 Uhr wurde es auf der Messe richtig voll. Viele Menschen informierten sich über ein mögliches Engagement in ihrem Stadtteil. Der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. sucht momentan ehrenamtliche Deutschlehrer für Anfänger-, Fortgeschrittene- und Kinderkurse. Auch andere Kurse, wie Musik (-instrumente), Tanz oder Kreatives würden wir gerne anbieten. Zudem suchen wir Freiwillige, die Menschen mit geringen Deutschkenntnissen beim Ausfüllen von Formularen oder bei Behördengängen helfen. Außerdem braucht unser Fußballverein FC Azadi einen Trainer für die Männermannschaft.

 

Es gibt viel zu tun! Packen wir’s an! Wir freuen uns über Ihr Engagement bei uns!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Erstellt am 25.1.2016


 

Run auf Deutschkurs

Gestern Abend startete unser kostenloser Deutschkurs mit 25 motivierten Sprachanfängern. Um die Kurse effektiver durchführen zu können, wurde der Kurs unterteilt, so dass nun schon 2 Kurse laufen.

Bereits im Vorfeld des Angebots lief bei uns das Telefon heiß, weil sich so viele Interessenten anmelden wollten. Für alle, die jetzt nicht im Kurs unterkommen konnten haben wir eine Warteliste erstellt.

Wir hoffen, dass wir in Zukunft mit Hilfe von Ehrenamtlichen noch weitere Kurse anbieten können.

Für den Moment freuen wir uns über den Erfolg, bedanken wir uns ganz herzlich bei unserer ehrenamtlichen Lehrerin Eva Hys und wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.

 

 

 

 

 

 

Erstellt: 13.1.2016


 

 

Spenden für Flüchtlinge

Der Islamische Staat greift seit 2014 die von KurdInnen bevölkerten Regionen um Singal und Kobane an. Religiöse Minderheiten, wie Jeziden und Christen werden gefoltert und ermordet, Frauen vergewaltigt und verschleppt. Millionen von Flüchtlingen haben Zuflucht in der Autonomen Rgion Kurdisten gesucht. Die kurdische Regionalregierung tut alles, um diese enorme Herausforderung zu meistern. Und dennoch fehlt es den Betroffenen an allem: Medikamente, Decken, Kleidung und Nahrung.

KOMKAR ruft daher zum Spenden auf. Die Spenden gehen zu 100% an die Bedürftigen, dies ist durch die Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort gesichert.

 

Kontodaten für die Spende:

Kontoinhaber : KOMKAR e.V.
Kreditinstitut : Deutsche Bank
IBAN: DE94 7607 0024 0343 5666 00
BIC: DEUTDEDB760

 

(Als Verwendungszweck bitte unbedingt „Spende Flüchtlinge Kurdistan“ angeben !Auf Wunsch stellen wir als gemeinnütziger Dachverband eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt aus)

Jede Spende hilft!

 

Erstellt: 13.1.2016


 

 

Der schlaue Onkel Fuchs im Gasteig!

Interkulturelles Märchenfest

Am Sonntag den 13.12.2015 durften Kinder in die phantastischen Welten von Märchen aus aller Welt eintauchen. Zum 3. Mal fand im Gasteig das Interkulturelle Märchenfest statt und wir waren mit dabei!

 

In Zusammenarbeit mit MORGEN (dem Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen) organisierte die Stadtbücherei im Gasteig 20 Lesestationen. An den Stationen wurden Märchen aus verschiedenen Ländern in der jeweiligen Muttersprache und auf Deutsch vorgelesen, vorgespielt, gemalt, gebastelt oder gesungen. An die 250 Besucher, darunter 100 Kinder ließen sich von den Geschichten verzaubern.

 

Unsere Mitglieder Narin Dogan und Azad çagritekin haben den Besucher_innen das Märchen vom „schlauen Onkel Fuchs -  Mam Rovî“ auf Kurdisch und auf Deutsch vorgelesen. Eine Geschichte über Vertrauen und darüber, dass man gemeinsam viel schaffen kann.

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 14.12.2015


 

 

KOMKAR-Delegiertenversammlung bei uns in München

Am Wochenende 12.-13.12.2015 fand die Delegiertenversammlung von KOMKAR - Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V. statt. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir dieses Jahr Gastgeber sein durften. An die 50 Delegierte kamen aus ganz Deutschland angereist.

 

Nach der Eröffnung der Delegiertenversammlung durch Bekir Topgider, stellv. Bundesvorsitzender und Versammlungsleiter, wurde in einer Schweigeminute der Gefallenen in der kurdischen Freiheitsbewegung gedacht.
Anschließend wurde, wie es bei KOMKAR Tradition ist, das erste Rederecht an das älteste anwesende Mitglied gegeben. Mehmet Elbistan, der sich seit 1972 in der kurdischen Bewegung engagiert und unter anderem Mitbegründer von KOMKAR 1979 ist, erzählte über die Gründung der ersten Vereine und über die Hindernisse und Schwierigkeiten der damaligen Zeit. Elbistan verdeutlichte, dass er immer noch sehr motiviert sei, und stolz auf die Arbeit von KOMKAR sei.

Die über 50 Delegiert_innen diskutierten im weiteren Verlauf lebhaft über die Aktivitäten und Entwicklungen des Bundesverbandes. Zudem berichteten die Mitgliedsvereine und die beiden Mitgliedsverbände KOMCIWAN - kurdischer Kinder- und Jugendverband und KOMJIN - Verband der Frauen aus Kurdistan e.V. über ihre Arbeit.

Wichtige Themen in der weiteren Diskussion waren Aktivitäten für 2016 und Vorschläge an den Bundesverband hinsichtlich der weiteren Entwicklung.

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am: 14.12.2015


 

 

Preis für UnternehmerInnen mit Migrationsgeschichte

Stadt München verleiht zum sechsten Mal Phönix-Preis für Migrantenunternehmen

Am Dienstagabend waren zwei unserer ehrenamtlichen Mitglieder bei der Verleihung des Phönix Preises im alten Rathaus. Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid verlieh die Trophäen und das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5000 € an fünf UnternehmerInnen aus unterschiedlichen Branchen.

 

Auch für kurdische UnternehmerInnen ist der Preis eine echte Chance auf Anerkennung.

 

Über die Bewerbungsmöglichkeiten für den Phönix-Preis 2016 werden wir frühzeitig informieren

 

Mehr über die Preisverleihung 2015:

 

http://www.muenchen.de/aktuell/phoenix-preis-muenchen-2015.html

 

 

Erstellt am 3.12.2015


 

 

Wochenendseminar Integration

wir haben dieses Wochenende (6. - 8.11.2015) in Kreuth am Tegernsee verbracht und uns mit den Themen Integration, Schule, Erziehung und bürgerschaftliches Engagement beschäftigt.
Unser Fach-Referent Mahmut Gergerli von "BildungsBrückenBauen" hat über das Bayerische Schulsystem, mögliche Abschlüsse und Alternativen informiert. Außerdem haben wir mit ihm über das bürgerschaftliche Engagement in der Integrationsarbeit wie z. B. muttersprachlichen Ergänzungsunterricht gesprochen. Es gab viele Fragen und angeregte Diskussionen.
Neben den Seminaren haben wir das traumhafte Wetter und die idyllische Landschaft in den Bergen genossen.
Wir bedanken uns bei der Jugendherberge Kreuth für die freundliche Unterbringung und das gute Essen.
Ein rundum lehrreiches und schönes Wochenende - Fortsetzung folgt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Erstellt am 9.11.2015


 

 

 

Wir nahmen Abschied von Fehmi Demir

 

am Sonntag den 1.11.2015 versammelten sich Mitglieder und Freunde, um Abschied zu nehmen von Fehmi Demir. Sein tragischer Unfalltod hat uns alle schwer erschüttert und erfüllt uns mit Trauer.

Fehmi Demir wurde am 02.01.1957 in Yeniceoba/ Kreisstadt Cihanbeyli (Provinz Konya) geboren.Er entstammt aus einer sechsköpfigen Bauernfamilie. Die Grundschule besuchte Fehmi Demir an der Gesamtgrundschule in Yeniceoba,die Mittel –und Oberstufe in Cihanbeyli. Später absolvierte er die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Handelsakademie in Eskişehir. Schon in den Jugendjahren kam Fehmi Demir mit der Politik in Berührung.Während seiner Universitätszeit war er in vielen Studentenvereinigungen aktiv und übernahm Aufgaben im Volkshaus von Eskisehir.Er betreute zudem die Herausgabe des Mitteilungsblattes vom Volkshaus von Eskisehir mit. Neben der Herausgabe der Zeitschrift “ Weg der Freiheit” wurden ihm noch zusätzliche wichtige Aufgaben in der PSK anvertraut. In seinem gesamten Leben war er stets aktiv und immer Teil jeder erfolgreichen Bewegung für die Freiheit des kurdischen Volkes. İn den Neunziger Jahren war er aktiv in legalen kurdischen Parteien.Er war Gründungsmitglied der HEP ( Partei der Arbeit des Volkes) und war auch im Parteiparlament tätig.Er war Gründungsmitglied der DEP ( Partei der Demokratie) und war zudem stellvertretender Vorsitzender.Auch war er Gründungsmitglied der DDP (Partei für Demokratie und Wandel). Bis zum Verbot und Schließung der DDP war er deren Vorsitzender.Nach dem Verbot der DDP war er auch Gründungsmitglied der DBP( Partei für Versöhnung und Demokratie). Seit Gründung der HAK-PAR ( Partei für Recht und Freiheit) übernahm er die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden. Am 26.10.2014 wurde Fehmi Demir auf dem großen Parteikongress der HAK-PAR zum Vorsitzenden gewählt. Trotz seiner einjährigen Amtszeit hatte er viele wichtige Erfolge für die Partei bewirken können. In seinem ganzen Leben hat er für die Erschaffung einer demokratischen Gesellschaft an vorderster Reihe gekämpft. Er war ein mutiger Kurde Mittelanatoliens. Leider haben wir Fehmi Demir am 25.10.2015 bei einem Verkehrsunfall in Pozanti /Kreis Tarsus verloren, als er sich von Ankara Richtung Mersin mit seinem Auto auf dem Weg begab, um an einer Bezirksversammlung der Partei in der Provinz Mersin teilzunehmen. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam bei dem anschliessenden Unfall ums Leben. Bei diesem Unfall hat das kurdische Volk und die Bewegung für eine demokratische Türkei einen wichtigen Mitstreiter verloren. Das Gedenken an Fehmi ist eine Fackel für unseren Kampf, ist eine Fackel für unsere Mühen.

Möge er in Glanz und Schimmer ruhen....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt: 4.11.2015


 

Offener Brief an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel

  
 
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
 
kurz vor den Neuwahlen am 01. November 2015 werden Sie am Sonntag zu Regierungskonsultationen in der Türkei erwartet.
In den Gesprächen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu sowie mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan fordern wir Sie auf, dass die Kurdenfrage nicht nur auf die Agenda gesetzt, sondern besonders darauf hingewiesen wird, die Spirale der Gewalt und Gegenwalt ohne Wenn und Aber zu verlassen. Der mutwillig abgebrochene Friedensprozess muss wieder aufgenommen werden.
Erstaunlich ist immer wieder der Versuch türkischer Regierungen, friedliche und legitime Forderungen von Kurden mit Terrorismus zu vergleichen und gewaltsam zu bekämpfen.
Die Bundesregierung darf nicht tatenlos zusehen, dass gerade der vor allem für die deutsche Innenpolitik besonders wichtige NATO-Bündnispartner Türkei immer wieder innenpolitisch in Unruhe und Chaos versinkt und sich außenpolitisch durch Unvermögen zunehmend weiter isoliert.
Wir erwarten von ihnen, dass Sie ihre Zurückhaltung gegenüber dem Bündnispartner Türkei aufgeben und die Zustände in der Türkei als pseudo-demokratische, gefährliche Verhältnisse anprangern.
Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung werden elementare Menschenrechte mit Füssen getreten, kritische Journalisten von „Unbekannten“ krankenhausreif geschlagen, eingeschüchtert werden. Es darf nicht sein, dass Gewalt und staatliche Repression sich in der Türkei zu einem Flächenbrand ausweiten. Es ist damit zu rechnen, dass diese Stimmung dann wieder nach Deutschland importiert wird und hier die Gewalt erneut ausbricht – besonders zwischen Kurden und Türken.
Deutschland darf sich ebenfalls nicht mit dem Schicksal der syrischen Flüchtlingen unter Druck setzen lassen. Es würde sonst der Eindruck entstehen, dass nur Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan allein die Zahl der Flüchtlinge begrenzen kann und dafür im Gegenzug undemokratische, von Gewalt geprägte Wahlen ohne eine freie Presse abhalten darf und elementare Grundrechte geopfert werden.
 
Die Türkei ist und bleibt ein wichtiger Bündnispartner für Deutschland. Das darf uns jedoch nicht daran hindern, das Handeln unseres Partners kritisch zu hinterfragen.
 
Zu Recht betonen Sie, dass eine stabile Türkei im deutschen und auch europäischen Interesse sei.
 
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
 
es ist auch keine Einmischung in innere Angelegenheiten der Türkei, dem Freund und Partner Türkei deutlich zu machen, die Kurdenfrage einer langfristigen Lösung zuzuführen und breite, gesellschaftlich relevante Gruppen und Institutionen in den Prozess miteinzubeziehen.
Deshalb würden wir es sehr begrüßen, wenn Sie auch nicht im Parlament vertretene oppositionelle kurdische Politiker und Politikerinnen empfangen und ihnen damit politisches Gehör verschaffen und ihr Besuch nicht als Wahlkampfhilfe für Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und seine AKP bewertet und medial ausgeschlachtet wird.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
  
Rohat Geran
KOMKAR e.V. Bundesvorsitzender

 

16.10.2015

 

 


 

 

 

Presseerklärung 26/2015

 

KOMKAR verurteilt auf das Schärfste die feigen, hinterhältigen Bombenanschläge in Ankara!

 

„ Die Blutspur von Amed/Diyarbakir über Suruc und jetzt in Ankara führt immer wieder zu denselben reaktionären, faschistischen Kräften, die ein friedliches Zusammenleben der Völker wegbomben, die eine Demokratisierung der Türkei mit allen Mitteln verhindern wollen. Diese Kräfte waren 1980 am Werk, diese Kräfte sind immer noch heute am Werk. Leider sind die von uns in unserer gestrigen Presseerklärung geäußerten Befürchtungen schon heute eingetreten. Nach letzten Meldungen sind über 86 Menschen feige ermordet, 186 Menschen verletzt worden, als sie in Ankara eine friedliche Kundgebung abhalten wollten. Den Hinterbliebenen spreche ich mein tiefstes Mitgefühl aus, den Verletzten wünsche ich baldige Genesung“, sagte Rohat Geran, Bundesvorsitzender von KOMKAR e.V. heute in Berlin .

KOMKAR fordert vom türkischen Staat eine lückenlose Aufklärung dieser feigen Anschläge!

KOMKAR fordert den türkischen Staat auf, endlich seiner Schutzpflicht nachzukommen und den Parteien eine gewalt- und angstfreie Ausübung des Wahlkampfes zu gewährleisten!

 

Berlin, den 10.10.2015

 

 

 

 

 

 


 

 

Presseerklärung 25/2015
 
KOMKAR ruft alle in Deutschland lebenden KurdInnen zur Besonnenheit auf!
 
KOMKAR - Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V. fordert in Deutschland lebende Kurden und Türken auf, friedlich zu diskutieren, auf Gewalt und Hassäußerungen - gerade vor den Wahlen in der Türkei am 01.November - zu verzichten. „Wir rufen alle in Deutschland lebenden KurdInnen und TürkInnen auf, sich weiterhin für ein friedvolles Miteinander in Deutschland stark zu machen, sich nicht provozieren zu lassen“, sagte der Bundesvorsitzende Rohat Geran in Berlin. Die Ereignisse der letzten Wochen hätten Anlass zur Sorge gegeben. Die Wahl in der Türkei am 01.November sei die Konsequenz auf die Wahlentscheidung der Bürgerinnen am 7. Juni diesen Jahres. Geran bezeichnete die Neuwahlen als „eindeutig machtpolitisch motiviertes Handeln“, als den Versuch, das Ergebnis des 07.Junis mit allen Mitteln zu umgehen.
„Es bleibt nur zu hoffen, dass die Internationale Gemeinschaft, besonders die NATO unter der Führung der USA und die EU, ihre Zurückhaltung gegenüber dem Bündnispartner Türkei aufgeben und die Zustände in der Türkei als pseudo-demokratische, gefährliche Verhältnisse anprangern“, führte der KOMKAR-Bundesvorsitzende aus.
Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung würden elementare Menschenrechte mit Füssen getreten, kritische Journalisten von „Unbekannten“ krankenhausreif geschlagen, eingeschüchtert. Kurden und besonders Kurden alevitischen Glaubens wären zu Feindbildern erklärt worden – es herrsche eine spürbare Pogromstimmung. „Es kann, es darf nicht sein, dass die Gewalt und staatliche Repression, nach der Wahl im November sich in der Türkei zu einem Flächenbrand ausweiten“, analysierte der kurdische Politiker.
Sollte Präsident R.T. Erdoğan abermals nicht das gewünschte Ergebnis erhalten, könnte die Situation sogar weiter eskalieren. „Es ist damit zu rechnen, dass diese Stimmung dann wieder nach Deutschland importiert wird und hier die Gewalt erneut ausbricht – besonders zwischen Kurden und Türken“, warnte Geran.
Die deutsche Regierung müsse endlich Farbe bekennen und sich klar außenpolitisch positionieren.
Die EU und Deutschland dürfen ebenfalls sich nicht mit syrischen Flüchtlingen unter Druck setzen lassen, als ob R.T. Erdogan allein die Zahl der Flüchtlinge begrenzen könne und im Gegenzug undemokratische, von Gewalt geprägte Wahlen ohne eine freie Presse abhalten dürfe, um sein Wunschergebnis heraus zu prügeln!
 
Berlin, den 09.10.15

 

 

 

 

 


 

 

KOMKAR BEIM BÜRGERFEST DES BUNDESPRÄSIDENTEN JOACHIM GAUCK

 

Am Freitag, den 11. September, empfängt der Bundespräsident Bürgerinnen und Bürger im Schloss Bellevue, die sich in besonderer Weise für andere Menschen oder gesellschaftliche Anliegen einsetzen. Auch der Bundesvorsitzende von KOMKAR, Rohat Geran, nimmt als ein Vertreter der kurdischen Community an dem Bürgerfest teil. Für unseren Jugendverband KOMCIWAN ist Narîn Doğan anwesend.

Ein thematischer Schwerpunkt wird in diesem Jahr die deutschlandweite Hilfe für Flüchtlinge sein. Auch KOMKAR leistet in vielfältiger Form einen wichtigen Beitrag in der Flüchtlingshilfe.
Am "Ort der Begegnung", dem Dialogforum des Bürgerfestes, führt der ehrenamtlich engagierte Moderator Eckart von Hirschhausen durch eine Gesprächsrunde zum Thema Willkommenskultur.

In seiner Begrüßungsrede betont Gauck die bedeutende Rolle der Zivilgesellschaft und des Ehrenamts und bedankt sich für das Engagement.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Erklärung zum Antikriegstag
 
Kriege sind leider auch im 21. Jahrhundert immer noch allgegenwärtig: Ukraine, Afghanistan, Libyen, Ägypten, Syrien, Irak, Jemen etc. Die Beispiele sind nicht abschließend.
Insbesondere Kurden und Kurdistan waren und sind seit jeher Kriegen und Unterdrückung ausgesetzt.
In Südwest-Kurdistan/Syrien und Südkurdistan werden auch Kurden durch die Terrorallianz Islamischer Staat (IS) ununterbrochen brutal attackiert. Zudem ist der türkische Staat unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung dazu übergegangen auch Südkurdistan zu bombardieren und Kurden in der Türkei zu schikanieren; weiterhin systematisch zu unterdrücken und den beginnenden Dialog zwischen Kurden und dem türkischen Staat endlich dem Erdboden gleich zu machen.
Hunderttausende Kurden, zumeist aus Südwest-Kurdistan (Syrien) sind wieder auf der Flucht. Südkurdistan/Autonome Region Kurdistan, Nordirak, hat bei einer Einwohnerzahl von 5 Millionen mehrere Millionen Flüchtlinge aufgenommen, beherbergt und versorgt sie, obwohl alle vorhandenen Kapazitäten schon bei weitem aufgebracht sind. Die internationale Gemeinschaft unter der Führung der UN hat schlichtweg versagt, diese humanitäre Katastrophe wenigstens zu lindern. Um diesen humanitären Katastrophen zu entkommen, begeben sich viele Flüchtlinge auf den fast schon tödlichen Weg Richtung Europa. Diese schrecklichen Bilder sind nicht mehr weit, sind jetzt vor unserer Tür.
Die EU ist hoffnungslos überfordert, verzettelt sich in irgendwelchen Kompetenzstreitereien, wer viele Flüchtlinge aufnehmen soll, obwohl diese Problematik seit Jahren auf der Agenda ist. „Die Zerstörung der Lebensräume der Menschen und einhergehend die Flucht der Menschen vor Krieg und Hunger sind lediglich die Folge.
Wir müssen endlich dazu übergehen, das Problem an der Wurzel zu packen: Keine Rüstungsgüter in Krisengebiete! Verbot aller Rüstungsgüter! Leider weiß man nur zu gut, dass das nicht von heute auf morgen zu bewältigen ist“, so der KOMKAR e.V. Bundesvorsitzende Rohat Geran. „Ich fordere die Bundesregierung auf, alles zu unternehmen, keine Rüstungsgüter mehr in Krisenregionen zu liefern. Denn diese Krisen werden dann zu unseren Krisen in Europa werden; sie sind es schon!“, so Rohat Geran weiter.
 
 
Berlin, 31. Aug. 2015 


KOMKAR- Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V.
Buschkrugallee 23
12359 Berlin
Tel. :030-680 538 08
Fax.:030-568 219 55
www.komkar.org
www.facebook.com/KOMKAR.org

 

 


 

"Kurden-Staat für Türkei gefährlicher als IS"

 

Interview mit dem KOMKAR Bundesvorsitzenden Rohat GERAN

 

 

 

 

Erstellt am 3.8.2015


 

 

Pressemitteilung von KOMKAR Bund vom 30.07.2015 :
 

STOP DEM VÖLKERRECHTSWIDRIGEN KRIEG IN KURDISTAN!

 
„Die Türkei unterstützt mit ihren Angriffen auf die Autonome Region Kurdistan und auf Südwestkurdistan weiterhin und gezielt den Terror des ‚Islamischen Staates‘, “ kritisierte der KOMKAR-Bundesvorsitzende Rohat Geran in Berlin. „Mit den Bombardements, auch von zivilen Zielen, werden Kurden als einziger, verlässlicher Partner des Westens im Kampf gegen den Terror des ‚Islamischen Staates‘ Opfer der aggressiven Hegemonialpolitik der AKP-Regierung. Die Türkei nimmt die PKK als Vorwand, um die Unabhängigkeitsbestrebung und das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes zu torpedieren. Seit Gründung der kemalistischen türkischen Republik ist und bleibt das Verhindern eines unabhängigen, kurdischen Staates Staatsräson!“
 
Die NATO verrät ihre eigene Politik der vergangenen Jahre. Gemeinsam haben sie mit den Kurden die Terrororganisation IS erfolgreich bekämpft. Indem sie die fadenscheinige Begründung der Türkei sich zu eigen gemacht haben und den „Islamischen Staat“ mit der PKK auf eine Stufe stellen, erscheinen sie als Marionetten der türkischen Politik. Die Beteiligung der Türkei in der Allianz gegen den IS ist ein rein kosmetischer Akt.
 
► KOMKAR fordert das NATO-Mitglied und EU-Anwärter Türkei auf, diesen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Kurdistan sofort zu beenden!
► Die Internationale Gemeinschaft, allen voran die NATO, muss sich zum Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes bekennen, und auf ihren Bündnispartner Türkei einwirken, diese kalkulierten Angriffe und Bombardements zu stoppen!
► Einen nachhaltigen Frieden zwischen dem kurdischen und dem türkischen Volk kann und wird es  nur geben können, wenn ein friedlicher und gleichberechtigter Dialog gestartet wird.
► JA! Zu einem freien, unabhängigen Kurdistan!
 
Bijî Azadîya Kurdistan!
 
Berlin, 30.07.2015
 

 

 

 

Erstellt am 3.8.2015


 

Internationales Fest am Gollierplatz

Samstag 27. Juni  14:00 - 22:00 Uhr

Livemusik, Essen, Trinken, Vorführungen und vieles mehr sind auf dem legendären Internationalen Fest am Gollierplatz geboten. Hier zeigt das Westend sein Gesicht - ein buntes Treiben für die ganze Familie.

Auch wir sind wieder dabei mit leckerem Essen und Getränken und vielen interessanten Infos.

 

 

Bühnenprogramm:

 

14:00 Eröffnung

14:05 Next Generation — IG Feuerwache

14:15 Tanzgruppe von Pontos

14:20 Kurdische Kindertanzgruppe

15:00 Griechische Kindertanzgruppe

15:30 Ankündigungen und Reden

16:30 Meszla Brava — lateinamerikanische Musik

17:00 Münchner Ruhestörung — Samba für München

17:30 Edite Domingos

18:30 Ankündigungen

19:30 Bayrische Tanzgruppe Tropferl

20:30 Benny okos

 

 

Wir freuen uns auf viele Besucher!

 

 


 

 

NEU: Hausaufgabenhilfe

 

ab 9.6.2015 startet unsere Hausaufgabenhilfe. Herzlich willkommen sind Schüler/innen der 1. bis 10. Jahrgangsstufe. Bitte Arbeitsmaterialien mitbringen.

 

Wann:      Jeden Dienstag: 15:00 - 17:00 Uhr  (in den Ferien keine Hausaufgabenhilfe)

 

Wo:          Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. in der Bergmannstr. 35

 

Kosten:    20 €/Monat (15 € für Mitglieder/Geschwisterkinder)

 

 

 

Hier geht's zum Anmeldeformular:
Download

 

 

 

 


 

 

Münchner Kurden/Kurdinnen protestieren gegen die

Unterdrückung durch das Iranische Regime

 

Diese Woche werden sich Münchner Kurden und Kurdinnen am Sendlinger Tor Platz und vor dem Iranischen Generalkonsulat versammeln, um gegen die Unterdrückung durch das Iranische Regime zu protestieren.

 

Auslöser dazu gaben die aktuellen Geschehnisse in der Iranischen Stadt Mahabat, in der Anfang Mai eine junge Hotelangestellte zu Tode kam. Berichten zu Folge habe ein Regierungsbeamte versucht die 25-jährige Kurdin Farinaz Khosravani zu vergewaltigen, welche bei der Flucht aus dem 4. Stock gestürzt sei. Gerüchte lassen sogar die Beteiligung des iranischen Geheimdienstes vermuten.

In Mahabad, einer Stadt, in der hauptsächlich Kurden leben und die 1946 Hauptstadt der

11 Monate bestehenden „Republik Kurdistan“ war, herrscht seitdem der Ausnahmezustand.

Kurden und Kurdinnen protestieren in Mahabad und anderen Städten gegen die Unterdrückung durch das Iranische Regime, welches die Proteste mit aller Härte bekämpft. Viele Demonstranten wurden festgenommen.

 

Die Münchner Kurden und Kurdinnen verurteilen das unmenschliche Vorgehen der Iranischen Regierung gegenüber der kurdischen Minderheit. Der Iran besetzt das kurdische Gebiet und unterjocht das Volk. Hinrichtungen von politisch Gefangenen, Oppositionellen und Menschenrechtsaktivisten vermehren sich jährlich. Die Kurden fordern die sofortige Freilassung der politisch Gefangenen.

Deutschland und die Internationale Gemeinschaft dürfen die willkürlichen Hinrichtungen nicht länger tolerieren und müssen eindeutig Stellung beziehen zu den vom Iran verübten Menschenrechtsverletzungen.

 

Kundgebungen:

 

Donnerstag, 21.5.2015

Sendlinger Tor Platz, München

17:00 – 20:00 Uhr

 

Freitag, 22.5.2015

Iranisches Generalkonsulat

Mauerkircherstraße 59, München

11:00 – 13:00 Uhr

 

 

 Erstellt am 19.5.2015


 

1. Mai 2015:

 

 

 

 

Şeva Piştgirîya Hakpare
Solidarität mit Hakpar
Hakparla Dayanişma Gecesi

 

 

 

                                               Programm:

 

                                               ● Serdar Yildiz: Musik

                                               ● Malik und Kamuran: Musik

                                               ● Mahir çiçek: Gedichte

                                               ● Vertreter von Hakpar: Cemal Canbay

                                               ● Vertreter der Kurdistan Plattform München

                                               ● Kurdischer Kinderchor

 


1. Mai 2015 * 18:30 Uhr * Bergmannstr. 35, München

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Erstellt am: 26.3.2015


 

 

Halabja Gedenkfeier

 

 

Wir gedenken der Opfer des Giftgas-Angriffs auf die Stadt Halabja durch die Irakische Luftwaffe im Jahr 1988

 

 

Montag 16.3.2015 - 19:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 16.3.2015


 

 

NEWROZ - 21.3.2015

 

18 Uhr: Bergmannstr. 35, München

 

ab 19 Uhr: Gollierplatz, München

 

 

 

 

 

Erstellt am: 26.2.2015

 



 

 

90 Jahre Widerstand!

1925 fand unter der Führung von Şêx Saîd ein Aufstand gegen die Unterdrückung durch die neue türkische Regierung Kemal Attatürks statt. Der Aufstand wurde von den türkischen Truppen niedergeschlagen und Saîd, zusammen mit 47 seiner Mitstreiter hingerichtet. Şêx Saîd wird bis heute von seinen kurdischen Landsleuten weltweit als Freiheitskämpfer verehrt.

Am Sonntag, den 22.2.2015 haben wir auf die Geschehnisse von damals zurückgeblickt. Über die letzten 90 Jahre Widerstand gegen die türkische Unterdrückung berichtete unser Gast Mehmed Bayrak.
Wir bedanken uns ganz herzlich für sein Kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am: 24.2.2015


 

 

Was:    Kundgebung Münchner Kurden

Wann:  Samstag 7.2.2015 – 14:00 Uhr

Wo:      Odeonsplatz/München

 

 

 

Münchner Kurden empfangen Masud Barzani und fordern eigenen Staat

 

Am Samstag den 7. Februar treffen sich Kurden und Kurdinnen in der Münchner Innenstadt, um die Schaffung eines eigenen Kurdischen Staates einzufordern.

 

Viele Kurden und Kurdinnen werden sich am Samstag um 14 Uhr auf dem Odeonsplatz einfinden und für die Kurdische Unabhängigkeit demonstrieren. Aktuellen Anlass dazu gibt die in München stattfindende 51. Sicherheitskonferenz, zu der auch Masud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistan (Irak) anreist.

 

Barzani ist momentan die wichtigste Schlüsselfigur für Kurden und Kurdinnen weltweit.

Der Vorsitzende der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK) arbeitet an einem Referendum zur Kurdischen Unabhängigkeit. Aktuell ist Barzani zudem derjenige, der sich dem Krieg gegen den IS verschrieben hat.

 

Jetzt fordern die Kurden und Kurdinnen Unterstützung durch die internationale Staatengemeinschaft – gegen den IS und für ein Unabhängiges Kurdistan.

 

 

 

 

Masud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistan und Vorsitzender der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK)

 

 

 

Mitglieder des Vereins zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. (Komkar München) bei der letzten Kundgebung am Odeonsplatz 2014

 

 

 

Erstellt am: 4.2.2015


 

 

 

Infoabend zur Kleiderspenden-Aktion 2014

 

 

 

Liebe Freunde, Kollegen, Spender und Helfer,

 

Anfang November 2014 haben wir 870 Kartons mit Kleidern, Schuhen, Decken und Spielsachen mit einem LKW in die Krisengebiete Kobane und Singal geschickt - inzwischen wurden die Sachspenden an Flüchtlinge und Bedürftige verteilt.

Alle, die wissen wollen, wo und wie die Spenden angekommen sind, laden wir ganz herzlich zu unserem Infoabend mit Bildervortrag ein.

 

 

Samstag 14.2.2015 – 18:00 Uhr

 

Vereinsräume

Bergmannstr. 35

80339 München

 

 

 

 

 

 

 

Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.

Komkar

Sinur Organisation

Rojin Kurdische Schule

Kurdistan Platform München

 

 

Erstellt am 4.2.2015


 

 

 

 

 

Erstellt am: 29.1.2015


 

 

 

Sonntagsfrühstück für alle Mitglieder und Interessiete

 

Sonntag 1.Februar 2015 um 11 Uhr

 

Thema: PEGIDA und die Angst vor Überfremdung in Deutschland

 

 

 

 

 Erstellt am 7.1.2015


 

 

 

 

 

 

!ENTFÄLLT!

 

Frühstück für alle Helfer und Spender am

Sonntag den 11.1.2015 um 11:00 Uhr

 

 

Aus terminlichen Gründen müssen wir das Informationsfrühstück für alle Helfer verschieben.

Den Termin werden wir Euch frühzeitig mitteilen!

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 23.12.2014


 

 

 

 

 

Erstellt am: 27.11.2014


 

 

 

Kundgebung am Odeonsplatz

 

 

München, 25.10.2014. Am Samstag versammelten sich um die 300 Münchner/innen mit kurdischen Wurzeln am Odeonsplatz um auf die Situation ihrer Landsleute in Kurdistan (Irak und Syrien) aufmerksam zu machen.

 

Ab 13 Uhr fanden sich die Demonstranten vor der Feldherrenhalle ein. Auf die dramatische Situation in Kobane und Singal machten sie mit Transparenten und Schildern aufmerksam. Verstärkung bekamen die Münchner Kurd/innen aus dem Stadtrat durch Christian Vorländer (SPD) und Marian Offman (CSU), sowie von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen Gülseren Demirel. Die drei Politiker äußerten sich zu den Geschehnissen in Nahost.

 

Gefordert wurde Hilfe für Kobane und Singal und für die vielen Flüchtlinge, die dem Winter entgegen sehen. Die internationale Gemeinschaft hat die Pflicht, einen Völkermord zu verhindern. Auch - und gerade - Deutschland muss den Kurden helfen!

 

Veranstalter der Kundgebung waren der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. (Komkar München), Kurdistan Platform München und Rojin Kurdische Schule.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Kundgebung: Hilfe für Kurdistan

 

Wo:       Odeonsplatz

Wann:   25.10.2014, 13:00 Uhr

Gäste:   Gülseren Demirel (Fraktionsvorsitzende die Grünen)

              Marian Offman (Stadtrat München, CSU)

              Christian Vorländer (Stadtrat München SPD)

 

Christian Vorländer (SPD)            Marian Offman (CSU)     Gülseren Demirel (Grüne)

 

Der Islamische Staat bedroht die Menschen in Süd- und Südwest-Kurdistan (Irak und Syrien).

Die komplizierten politischen Zusammenhänge verhindern eine schnelle und effektive Hilfe durch die internationale Gemeinschaft. Die benachbarte Türkei sieht tatenlos zu.

Und nicht nur das: die türkische Regierung hat zugelassen, dass der IS sich entwickeln konnte und dass Terroristen über die Türkei in die Krisengebiete reisen. Der Konflikt mit den Kurden ist aufs Neue entflammt.

 

Und während Türkei, USA und EU zögern, werden kurdische Zivilisten vertrieben, verschleppt, vergewaltigt und getötet. 2 Mio. Menschen sind auf der Flucht und brauchen dringend medizinische Versorgung, Nahrung und ein Dach über dem Kopf, denn der Winter steht vor der Tür.

 

Die Münchner Kurden und Kurdinnen fordern sofortige internationale Hilfe!

 

Veranstalter:

 

Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.

Komkar (Verband kurdischer Vereine in Deutschland)

Rojin Kurdische Schule

Kurdistan Plattform München

PDK (Kurdische Demokratische Partei)

PDK-S (Kurdische Demokratische Partei Syrien)

 

Verantwortlich: M.-Ali Dogan

 

 

 

 

Erstellt am 21.10.2014


 

 

 

Kleiderspende für Flüchtlinge in Kurdistan (Irak, Syrien)

 

Mehrere Millionen Menschen in Süd- und Süd-West-Kurdistan (Irak und Syrien) sind auf Hilfe angewiesen. Es fehlt an Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung und Kleidern. Der Winter steht vor der Tür, was die Situation der Betroffenen noch verschlimmert.

Wir Münchner Kurd/innen rufen zum Spenden von Kleidern auf!

 

Entgegengenommen werden:

 

- Kleider

- Schuhe

- Decken

- Spielzeug

(sauber und gut verpackt)

 

 

Annahme:

 

Montag -Sonntag

jeweils 17:00 – 21:00 Uhr

 

Annahmestelle:

 

Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.

Bergmannstr. 35

 

Kontakt: Tel: 089-509584

Tel: Sabir Sindi: 0179-5466062

Tel. M.-Ali Dogan: 0176-70985636

 

 

 

kurdinfo.muc@t-online.de

 

www.vzfem.de

 

 

 

Die Aktion wird unterstützt durch:

  

 

 

 

 

 

Erstellt am: 16.10.2014


 

 

 

 

 

KURDISCHE FILMWOCHE

 

wird unterstützt durch den Ausländerbeirat München

 

 

 

 

Zwischen dem 15.10. und dem 19.10.2014 zeigen wir fünf aktuelle und mehrfach ausgezeichnete kurdische Filme. In den Filmen geht es um Identität, Heimat und Sehnsucht. Um Menschen, Familien und Freundschaften und deren Schicksale. Nachdenklich, rasant und witzig in wunderbaren Bildern verfilmt.

Veranstaltungsort:     Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.
                                 Bergmannstraße 35, München

Veranstaltungszeit:    15.10. - 19.10., Einlass: 19 Uhr, Filmstart: 19:30 Uhr

Eintritt:                      3,00 €


Programm:
 

Mittwoch, 15.10.: "Der Imker"

 

 

 

Ibrahim Gezer hat alles verloren. Er wird aus seiner Heimat, einem kurdischen Bergdorf, vertrieben und muss seine Familie und Bienenvölker zurück lassen. In der Schweiz, seiner neuen Asylheimat, findet er nach schweren Schicksalsschlägen zu seiner Leidenschaft, den Bienen, zurück.

 

Regisseur Mano Khalil.

107 min.

Schweiz, Türkei-Kurdistan/2013

 

 


Donnerstag, 16.10.: "Close up Kurdistan"

 

 

 

 

Yüksel Yavuz reist von Hamburg über die Türkei in den kurdischen Teil des Irak.

 

Auf seinem Weg trifft er auf unterschiedliche Menschen und ihre Schicksale - Menschen, die sowohl noch in der Türkei und im Irak, als auch im europäischen Exil leben.

 

 

Regie und Buch: Yüksel Yavuz

104 min.

Deutschland,Türkei,Irak/2007

 

 


Freitag,17.10.: "Der Junge Siyar"

 

 

 

Die Odyssee eines kurdischen Jungen quer durch Europa, der durch den Mord an seiner Schwester die Familienehre wiederherstellen soll.  

In Istanbul lernt er Evin kennen. Als er sie auf seine illegale Reise mitnimmt, verschieben sich mehr und mehr seine Wertvorstellungen.

 

 

Regie: Hisham Zaman

105 min.

Norwegen, Deutschland, Irak/2014

 

 


Samstag,18.10.: "Wo ist meine Muttersprache?"

 

 

 

 

Der 71-jährige Mustafa und seine Frau Hatice beginnen wieder, sich an ihre lange Zeit verbotene Muttersprache zu erinnern. Es soll ein Zazaki-Wörterbuch für seine Enkelin entstehen. Die Dokufiction erzählt von Überfremdung, Vereinsamung und dem Verlust der Muttersprache.

 

 

Regie: Veli Kahraman

61 Min.

Türkei 2012

 

 


Sonntag, 19.10. "Bekas"

 

 

 

Die beiden Waisenjungen Zana und Dana leben in Kurdistan als Schuhputzer auf der Straße. Dann beschließen die beiden Brüder nach Amerika zu reisen. Ohne Geld und Ahnung ziehen sie auf einem Esel durch ein Land, das wenig Rücksicht auf ihre Träume nimmt.

 

 

 Regie: Karzan Kader

 93 min.

 Kurdistan, Irak/2014

 

 

 Wir freuen uns auf eine Vielzahl multikultureller Gäste!

 

 

 

Erstellt am 7.10.2014


 

 

 

 

NEU: Jugendtreff jeden 2. Sonntag!

Seid ihr zwischen 14 und 26 und habt Lust auf anspruchsvollen Austausch und spannende Aktivitäten? Dann kommt zu unserem Komciwan-Jugendtreff alle 14 Tage.

Nächste Termine:

19.10./02.11./16.11./30.11./14.12.

 

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Erstellt am 7.10.2014


 

 

Prof. Jalile Jalil zu Besuch beim Verein

zur Förderung ethnischer Minderheiten

100 Jahre erster Weltkrieg und Kurdistan

Der Schriftsteller, Historiker, und Kurdologe Prof. Jalile Jalil besuchte gestern die Münchner Kurd/innen, um über die Auswirkungen des ersten Weltkriegs für Kurdistan zu sprechen. Im Saal der Auferstehungskirche erfuhren die 55 meist kurdischen Besucher viel über die Geschehnisse zwischen 1900 und 1920. In der Pause wurden typisch kurdische Gerichte gereicht. Danach stellten die Besucher Fragen und es entwickelte sich eine angeregte Diskussion.

Darüber hinaus war das neue enzyklopädisch Werk von Prof. Jalile Jalil und

Prof. Ordikhane Jalil zu erstehen. Der über 700 Seiten dicke Band enthält kurdische Epen, Gedichte und Erzählungen, die bisher nur mündlich überliefert wurden.

 

Wir bedanken uns bei Prof. Jalile Jalil für sein Kommen.

Unser Dank gilt ebenso allen, die sich um die Speisen gekümmert haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

KURDISCHE FILMWOCHE

 

 

Zwischen dem 15.10. und dem 19.10.2014 zeigen wir fünf aktuelle und mehrfach ausgezeichnete kurdische Filme. In den Filmen geht es um Identität, Heimat und Sehnsucht. Um Menschen, Familien und Freundschaften und deren Schicksale. Nachdenklich, rasant und witzig in wunderbaren Bildern verfilmt.

Veranstaltungsort:     Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.
                                Bergmannstraße 35, München

Veranstaltungszeit:    15.10. - 19.10., Einlass: 19 Uhr, Filmstart: 19:30 Uhr

Eintritt:                      3,00 €


Programm:
 

Mittwoch, 15.10.: "Der Imker"

 

 

 

Ibrahim Gezer hat alles verloren. Er wird aus seiner Heimat, einem kurdischen Bergdorf, vertrieben und muss seine Familie und Bienenvölker zurück lassen. In der Schweiz, seiner neuen Asylheimat, findet er nach schweren Schicksalsschlägen zu seiner Leidenschaft, den Bienen, zurück.

 

Regisseur Mano Khalil.

107 min.

 

Schweiz, Türkei-Kurdistan/2013

 

 


Donnerstag, 16.10.: "Close up Kurdistan"

 

 

 

 

Yüksel Yavuz reist von Hamburg über die Türkei in den kurdischen Teil des Irak.

 

 

Auf seinem Weg trifft er auf unterschiedliche Menschen und ihre Schicksale - Menschen, die sowohl noch in der Türkei und im Irak, als auch im europäischen Exil leben.

 

 

 

 

 Regie und Buch: Yüksel Yavuz

 

 104 min.

 

 Deutschland,Türkei,Irak/2007

 

 


Freitag,17.10.: "Der Junge Siyar"

 

 

 

Die Odyssee eines kurdischen Jungen quer durch Europa, der durch den Mord an seiner Schwester die Familienehre wiederherstellen soll.  

 

In Istanbul lernt er Evin kennen. Als er sie auf seine illegale Reise mitnimmt, verschieben sich mehr und mehr seine Wertvorstellungen.

 

 

 

Regie: Hisham Zaman

 

105 min.

 

Norwegen, Deutschland, Irak/2014

 

 


Samstag,18.10.: "Wo ist meine Muttersprache?"

 

 

 

 

Der 71-jährige Mustafa und seine Frau Hatice beginnen wieder, sich an ihre lange Zeit verbotene Muttersprache zu erinnern. Es soll ein Zazaki-Wörterbuch für seine Enkelin entstehen. Die Dokufiction erzählt von Überfremdung, Vereinsamung und dem Verlust der Muttersprache.

 

 

 

Regie: Veli Kahraman

  

61 Min.

 

Türkei 2012

 

 


Sonntag, 19.10. "Bekas"

 

 

 

Die beiden Waisenjungen Zana und Dana leben in Kurdistan als Schuhputzer auf der Straße. Dann beschließen die beiden Brüder nach Amerika zu reisen. Ohne Geld und Ahnung ziehen sie auf einem Esel durch ein Land, das wenig Rücksicht auf ihre Träume nimmt.

 

 

 

Regie: Karzan Kader

 

93 min.

 

Kurdistan, Irak/2014

 

 

 Wir freuen uns auf eine Vielzahl multikultureller Gäste!

 

 

 

Erstellt am 9.9.2014

 


 

 

Spendenaktion auf dem Münchner Marienplatz

 

Der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. und die Kurdistan Plattform München haben heute auf dem Marienplatz Spenden für die hauptsächlich jezidischen Flüchtlinge in Kurdistan (Nordirak) gesammelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt: 28.8.2014

 


 

 

 

Türkei muss logistische Unterstützung für Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) endlich unterbinden!

 

Die Bundesregierung muss die Türkei umgehend dazu drängen, jegliche logistische Unterstützung für die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) und die ebenfalls islamistische al-Nusra-Front zu unterbinden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Spätestens seit Verabschiedung der Resolution 2170 des Sicherheitsrats der Vereinten Nation am vergangenen Freitag muss von der Türkei endlich ernsthaft verlangt werden, gegen IS-Kämpfer im eigenen Land vorzugehen und zu verhindern, dass islamistische Extremisten weiterhin ungehindert über die Türkei nach Syrien und in den Irak einsickern“, sagte der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido am Montag in Göttingen. In der Resolution 2170 des UN-Sicherheitsrates wird verlangt, dass alle Regierungen die Finanzierung und Rekrutierung der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) und der islamistischen al-Nusra-Front verhindern.

„Es darf nicht hingenommen werden, dass das NATO-Mitglied Türkei Extremisten, die seit mehr als zwei Jahren die Zivilbevölkerung in Syrien und jetzt auch im Irak terrorisieren, als Ruhe- und Rückzugsgebiet dient“, forderte Sido. Bisher tauchen im Internet immer wieder Bilder von Islamisten mit IS-Fahnen auf, die in der Türkei auf öffentlichen Plätzen Spenden für den Jihad – den „heiligen Krieg“ - in Syrien sammeln und Propaganda betreiben. Dass die Türkei Transitland für Jihadisten aus der ganzen Welt ist, beunruhigt auch die wenigen noch in der Türkei verbliebenen christlichen Assyro-Aramäer und Yeziden.

Christen aus dem südostanatolischen Tur Abdin berichten, dass sie in den vergangenen Wochen etwa 30 „langbärtige Fremde“ in den muslimischen Dörfern Eshtrako und Gundeke Khace im türkisch-syrischen Grenzgebiet gesehen hätten. Diese Dörfer gehören zum Bezirk Midyat. Türkische, deutsche und internationale Medien meldeten die Anwesenheit von IS-Jihadisten in der Türkei. So sollen am 13. August 13 IS-Mitglieder in Südostanatolien von den „Kurdischen PKK-Rebellen festgenommen“ worden sein.

 

Pressemitteilung der Gesellschaft für bedrohte Völker 18.8.2014

 

http://www.gfbv.de

 


 

 

 

 

Der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. und der Ausländerbeirat München kurbeln ihre Zusammenarbeit neu an

 

 

 

Gestern kamen Nikhet Kivran, Vorsitzende des Ausländerbeirats und Songül Akpinar zu uns in den Verein. Dieser war vertreten durch die Vorstandsmitglieder M.-Ali Dogan, Ruken Dogan und Ismail Öztürk, sowie Asmin Dogan und die Mitarbeiterin Juliane Gregor. Anlass zu dem Gespräch hatte ein Missverständnis hinsichtlich der Teilnahme beim diesjährigen Internationalen Fest der Kulturen gegeben. Das Fest wird jährlich vom Ausländerbeirat initiiert. Dieses Jahr hatten sich jedoch so viele Vereine und Organisationen beworben, dass nicht alle dabei sein konnten – so auch der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V..
Das Missverständnis konnte schnell aus dem Weg geräumt werden.
Frau Kivran erklärte ausführlich, wie die Bewerbungen geprüft und ausgewählt werden. Auch wie der Ausländerbeirat allgemein organisiert ist, war interessant: Dieser ist ein Gremium der Landeshauptstadt München und besteht aus 40 Mitgliedern aus 16 Nationen. Gewählt wird der Ausländerbeirat öffentlich – „genauso wie der Stadtrat“, so Kivran. Die Wahlbeteiligung liege aber bei nur 6%. Das sei zu wenig, stellten wir einstimmig fest. „Wir müssen hier in München ankommen“, insistierte Nikhet Kivran, „und friedlich miteinander leben“. Politische Konflikte aus der Heimat müssten in den Hintergrund treten und das Miteinander gefördert werden. Genau hierfür gibt es das Internationale Fest der Kulturen. Es geht um das Vermitteln von Kultur und nicht um politische Arbeit. Daher sind auch seit einigen Jahren Fahnen auf der Feierlichkeit verboten.
Nächstes Jahr hat der Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. wieder eine neue Chance auf die Teilnahme beim Fest der Kulturen. Aber nicht nur darum ging es, sondern vor allem darum, ins Gespräch zu kommen und sich kennen zu lernen.
Das Treffen verlief zur Zufriedenheit aller Anwesenden und gab Einblicke in die Tätigkeit der beiden Organisationen. Ruken Dogan, Schatzmeisterin des Vereins zur Förderung ethnischer Minderheiteiten e.V. freut sich jedenfalls über den „Neustart in der Zusammenarbeit“.

Wer Mitglied im Ausländerbeirat werden möchte, muss folgende Vorraussetzungen erfüllen:

- einen ausländischen Pass besitzen
- Einen ausländischen und einen deutschen Pass besitzen (in
  diesem Fall muss der/diejenige einen Antrag beim KVR stellen)
- oder nach Ende 1997 eingebürgert sein (auch hier muss ein
  Antrag gestellt werden)

Die gleichen Voraussetzungen gelten für die Wähler des Ausländerbeirats.

Haben Sie Fragen dazu? Wenden Sie sich an den Ausländerbeirat:

Burgstrasse 4
80331 München
auslaenderbeirat@muenchen.de
Fax: 089/233-24480
http://www.auslaenderbeirat-muenchen.de/

Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag 9.30 Uhr - 15.00 Uhr
Freitag 9.30 Uhr - 12.30 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung
 
 
Erstellt am 23.7.2014

 
 

 

 

  Kurdische Sängerin Aynur

Zwischen allen Stilen und Stühlen: Die kurdische Sängerin Aynur ist die Globalisierung in Person. Das muss eine schwere Bürde sein. Davon zeugt ihr aktuelles Album „Hevra“, das nun auch bei uns erscheint.

 

© Helmut Fricke: Aynur, unlängst in Mainz

 

Seit drei Jahren wohnt die alevitisch-kurdische Sängerin Aynur in Europa. Sie konzertiert in Deutschland und auf dem ganzen Kontinent, sie arbeitet mit Musikern aus aller Welt zusammen. Ihr Äußeres hat sich verändert, ihr Gesicht, ihre Haare, ihre Kleidung. Auch ihre Musik verändert sich. „Meine Seele aber, sie ist gleich geblieben.“

Aynur sagt, sie sehne sich nach der Gemeinschaft von damals, an die Geschichten, die erzählt wurden, an das Einssein mit der Natur und an das Gefühl der Freiheit, wenn sie die vier Monate des Sommers auf den Weiden in den Hochebenen Anatoliens verbrachten. Im Dorf Cemisgezek in der Provinz Tunceli, zu der die Kurden Dersim sagen, lebten damals hundert Familien. Alle waren Schafhirten. Dort wurde Aynur 1975 geboren. Strom gab es erst 1983, bald danach kam das erste Fernsehgerät und mit ihm eine neue Welt. Die Kinder des Dorfes gingen bereits zehn Jahre auf eine Schule, in der sie eine neue Sprache erlernen mussten, Türkisch.

  Einer sagte: „Du hast eine schöne Stimme“

Lange mussten die Aleviten in der von sunnitischen Muslimen dominierten Türkei ihre Identität verbergen. Aus den Geschichten, die erzählt wurden, verstand Aynur, was Alevi-Sein bedeutet: zu sich selbst finden, zu sehen, wie alles zu dir zurückkehrt. Aber auch zu erkennen: „Du stehst nicht über den anderen, und die anderen stehen nicht über dir.“ Die Aleviten tradierten alles mündlich, die großen Epen, die Musik. Jedes Dorf hatte seine Dengbej, die Sänger, die ohne instrumentale Begleitung Epen vortragen. Auch das Dorf Cemisgezek. Einer sagte zu Aynur: „Du hast eine schöne Stimme.“ Es waren diese Sänger, die den alevitischen Glauben weitervermittelt haben. Und Aynur wusste früh, was sie wollte: die Musik einfangen.

Sie sprachen im Dorf nur Kurdisch. Bis das Fernsehen türkische Nachrichten brachte und türkisch gesungene Musik. Auch in der Schule durfte nur Türkisch gesprochen werden. Über die Provinz sind noch heute in der Türkei viele Vorurteile im Umlauf. Dort hatte die türkische Armee 1938 eine Rebellion alevitischer Kurden niedergeschlagen und Zehntausende Menschen getötet. Seither gilt die Region, die offiziell in Tunceli umbenannt wurde, bei vielen Türken als Synonym für Separatismus und Terror. Aynur schüttelt den Kopf und sagt, bei den Dersimliler, den Leuten aus Dersim, gebe es zwischen Mann und Frau keine Diskriminierung.

  Wird die Nation nicht mehr geliebt?

Ihr erstes Konzert gab sie mit dreizehn Jahren auf der Mittelschule in der nahe gelegenen Stadt Elazig. Auf der Jahresabschlussfeier sang sie vor 1500 Zuhörern, vor Schülern und Honoratioren der Stadt. Folgenlos blieb, dass sie als Zugabe, weil ihr nichts anderes mehr einfiel, ein kurdisches Lied sang. Nicht folgenlos blieb, als sie beim Istanbuler Jazzfestival im Juli 2011 kurdische Lieder sang. Sie trat mit dem spanischen Gitarristen Javier Limon auf. Gemeinsam mit anderen Künstlern stellten sie die Musik des Mittelmeerraums vor, spanische und griechische Lieder, portugiesischen Fado und das Ladino der Juden Istanbuls. Aynur sang kurdische Lieder.

Sie hatte keine Probleme erwartet. Selbst türkische Nationalisten hatten begonnen, kurdische Musik zu hören. In einem Film, der ein Kassenschlager wurde, sang Aynur kurdisch. Jetzt skandierten einige nach ihrem dritten Lied: „Wird die Nation nicht mehr geliebt? Sing türkisch! Hier ist die Türkei!“ Sie warfen die Sitzkissen auf die Bühne, buhten Aynur aus. „Es war furchteinflößend“, sagt sie.

Der große kurdische Barde Ahmet Kaya war 1999 in Istanbul auf der Bühne tätlich angegriffen worden, er starb ein Jahr später im Pariser Exil. Aynur verließ aus Angst die Bühne und die Türkei. „In Europa lachen die Menschen, leben Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander“, sagt Aynur. Immer wieder kehrt sie in die Türkei zurück und findet dort eine andere Welt vor. „Das ermüdet, und ich komme nicht zur Musik.“ Wann immer Nationalismus ausbreche, entstehe Spannung, habe man keine Sicherheit mehr.

  Volksmusik galt als reaktionär

1993 war die Familie wegen der politischen Gewalt zwischen der türkischen Armee und kurdischen Rebellen nach Istanbul gezogen. Aynur erlernte das Saiteninstrument Baglama. Es hängt in jedem alevitischen Haushalt und ist den Aleviten fast heilig. Abends sang sie bei den Zusammenkünften von Aleviten, Kurden und Linken, trat bei Konzerten der ebenfalls aus Dersim stammenden Brüder Metin und Kemal Kahraman auf. Kurdisch war weiter verboten, die Türkei wurde von einer „Pop-Welle“ erfasst. Wer traditionelle türkische Volksmusik hörte, galt als reaktionär. Der Konsum wurde vielen alles. Die Menschen kannten Asik Veysel und andere große alevitische Barden nicht mehr. „Das aber ist unsere Kultur“, sagt Aynur. „Wir haben nie Pop gehört, und ich höre so was auch weiterhin nicht.“

Sie scheint zu merken, dass sie in ihrer Muttersprache Kurdisch intensiver singt als in Türkisch. Sie singt meistens von Liebe und Schmerz, Zerstörung und Verlust. Musik spiegle den Zustand eines Landes wider, sagt sie. Die griechische Musik sei daher fröhlicher, die anatolische schwermütiger. Das hat einen Grund: „Drehe ich mich um, sehe ich Leid!“

Zur tagesaktuellen Politik meldet sich Aynur nicht zu Wort, außer wenn es um Frieden geht. Skeptisch sagt sie: „Die Politik kann in der Türkei jederzeit umschlagen.“ Wer vor ein paar Jahren noch positiv gedacht habe, denke heute negativ. Denn in der Türkei sei sichtbar geworden, dass es Türken und Kurden gibt, Lasen und Tscherkessen, Sunniten, Aleviten, christliche Suryani und viele mehr. Das müsse die Gesellschaft erst verdauen. Denn man sei ja mit der Gewissheit groß geworden, dass doch jeder Türke und sunnitischer Muslim sei.

 

Sich selbst bezeichnet Aynur als Ethnomusikerin. So entfaltet sich ihre alevitisch-kurdische Seele, die die Dorfgemeinschaft von damals in ihr geformt hat. Aus diesem Umfeld sucht sie ihre Texte. Sie hört den Alten zu, geht in Archive. Einige schreibt sie selbst. Vier CDs sind von ihr seit 2004 erschienen. „Kece Kurdan“ (Kurdisches Mädchen) erzählt zum näselnden Ton der kurdischen Oboe (Duduk) noch vom schweren Leben in Anatolien. „Hevra“ (Zusammen) aber verströmt eine fast mediterrane Aura.

Jetzt kommt „Hevra“ auch in Deutschland auf den Markt (Network/Membran). Entstanden ist das Album in Zusammenarbeit mit dem spanischen Gitarristen Javier Limon, der Aynur erstmals in Spanien gehört hatte. Schwierig sei der Weg von Kece Kurdan bis Hevra nicht gewesen, sagt Aynur. „Wir kommen vielleicht von verschiedenen Punkten, gehen aber aufeinander zu.“ Man müsse nur von einer gemeinsamen Musikempfindung ergriffen werden.

 

 

In der Türkei kommt „Hevra“ gut an, auch unter denen, die nur kurdische Musik hören. Schließlich erneuere sich auch die kurdische Musik, sie müsse nur ihrem „Geruch“ treu bleiben. Immer wichtiger wird ihre Fangemeinde in Europa. Von jeder alevitisch-kurdischen Familie leben ein paar Mitglieder in Europa, und sie hören noch mehr Musik als in der Türkei. An Deutschland fasziniert sie, wie viele Konzertsäle, Opernhäuser und Theater es gibt. „In Istanbul haben wir einen großen Konzertsaal, und der wurde in ein Konferenzzentrum umgewandelt.“ Auch ärgert sie, dass ihr die türkische Version der deutschen Gema bis heute eine Vergütung ihrer urheberrechtlich geschützten Werken mit dem Argument verwehrt, dass „Kurdisch“ keine definierte Sprache sei.

Sie, der aserbaidschanische Jazzpianist Salman Gambarov, der Iraner Kayhan Kalhor, der das Streichinstrument Kamanche spielt, und Cemil Qocgiri, der die Laute spielt und frühere Alben Aynurs arrangiert hat, haben ein Quartett gegründet, das erstmals im vergangenen Jahr in Osnabrück auftrat. Mit dem Cellisten Yo-yo Ma und einem Ensemble von fünfzehn Musikern will sie in Istanbul konzertieren. Sie hofft, dass dann keine Sitzkissen mehr auf die Bühne fliegen.

 

 

 

 

 

http://www.faz.net


 

 

 

Der Rassist in uns

 

Der Dokumentarfilm über ein Experiment veranschaulicht, wie Diskriminierung entsteht. Erschreckend ist, wie schnell man selbst zum Opfer, aber auch zum Täter und Mitläufer wird.

Hochspannend und lehrreich - unbedingt anschauen unter

 

 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2174378/Der-Rassist-in-uns?setTime=6.28

 

 

 

 

 

Erstellt am 17.7.2014

 

 


 

 

 

 

 

FFREIES, UNABGHÄNGIGES KURDISTAN, EINE HISTORISCHE CHANCE!

Die nach dem 1. Weltkrieg künstlich gezogenen Grenzen sind mitursächlich für viele bis heute andauernde Konflikte im Nahen Osten. Insbesondere KurdenInnen hatten und haben unter dieser Auswirkung zu leiden. Ihr Siedlungsgebiet wurde auf 4 Staaten
(Türkei, Irak , Iran und Syrien) aufgeteilt, ihre Städte und Dörfer bombardiert, sie wurden massakriert, vergast , von ihrer Heimat vertrieben, sind Fremde im eigenen Land und sind mit 40 Millionen die größte Volksgruppe auf der Welt ohne eigenen Staat.
„Endlich nach über mehr als 100 Jahren Befreiungskampf haben wenigstens die Südkurden im Irak die große Möglichkeit aus eigener Kraft, einen freien, eigenständigen, demokratischen Staat offiziell nach dem Referendum zu verkünden und damit ihr Recht auf Selbstbestimmung zu verwirklichen. Wir fordern deshalb insbesondere die amerikanische Regierung auf, ihrer Verantwortung in dieser Region gerecht zu werden und nicht nur Kurdistan in Südkurdistan nach dem Referendum offiziell anzuerkennen, sondern vor allem auch aktiv und ernsthaft daran mitzuwirken, dass endlich die Forderung des ehemaligen US Präsidenten Woodrow Wilson und der UN-Zivilpakt , also das Selbstbestimmungsrecht der Völker, für alle Völker im Nahen und Mittleren Osten implementiert werden.“, so der eindringliche Appell des Bundesvorsitzenden von KOMKAR e.V. Dr. Güler. „Jetzt ist die einmalige historische Chance, die den Völkern des Nahen und Mittleren Ostens aufoktroyierten künstlichen Grenzen gemeinsam wegzuradieren und die tatsächlichen gesellschaftlichen , politischen Gegebenheiten vor Ort bei der Staatenbildung abzubilden! Kurdistan ist Anfang , Meilenstein und Vorbild“, so Dr. Güler weiter.
Die Kurden, vor allem in der autonomen Region Kurdistan, haben sich als Stabilitätsfaktor und wichtigen Akteur in der Region etabliert. Als einzige haben sie in der Region eine funktionierende Demokratie. Sie nehmen seit den Übergriffen der ISIS Schergen Flüchtlinge verschiedener Konfessionen und Ethnien auf und sind vor allem für die Christen in der Region ein sicherer Zufluchtsort . Die autonome Region Kurdistan hat sich in der Region bewährt als Garant für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Minderheitenschutz.
Es gibt hier eine kurdische, sunnitische, schiitische und christliche Identität. Aber keine irakische Identität. So ist das nun mal.“ Zitat Masud Barzani, Präsident der autonomen Region Kurdistan in
„ Die Welt“ vom 06.07.2014.

Wir von KOMKAR-Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V. fordern alle demokratischen Kräfte in den USA und der EU auf, Kurdistan tatkräftig bei seiner Befreiung und Staatenbildung zu unterstützen, anzuerkennen. Kurden und alle anderen Völker wollen kein zweites Yugoslawien im Nahen und Mittleren Osten!

 

Dr. med. Sükri Güler
Bundesvorsitzender KOMKAR .e.V

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 17.7.2014


 

 

 

Josef Schmid besucht Münchner Kurden

 

 

München, 10.7.2014: Der neue 2. Bürgermeister Josef Schmid (CSU) und Marian Offmann, Sozialpolitiker und Integrationssprecher (CSU), besuchten am Donnerstag Abend Münchner Kurden/innen in den Räumen des Vereins zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V..


Etwa 75 Münchner/innen mit kurdischem Migrationshintergrund, empfingen Josef Schmid und Marian Offmann um 20:45 Uhr in der Bergmannstraße im Westend. Hawre Zangana Mitglied von Rojin - Kurdische Kultur-Schule e. V., moderierte die Veranstaltung. Es wurden Fragen aus dem Publikum aufgenommen, bei denen es um Migrationsthemen ging.

 

In München leben laut Mehmet Ali Dogan, Vorsitzender des Vereins zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V., 28.000 Kurden/innen. Diese kommen aus der Türkei, dem Iran, Irak und aus Syrien. "Es ist ein Wunder, dass die Kurden/innen in München dennoch so homogen sind." meinte Schmid mit Blick auf die Versammlung. Das Publikum äußerte Wünsche nach mehr Anerkennung ihrer Identität, ihres Glaubens und ihrer Traditionen.

Eine Schülerin wandte ein, dass sie keinen kurdischen Religionsunterricht (z.B. alevitisch oder yezidisch) erhalte, obwohl auch muslimischer Unterricht erteilt werde.

 

Schmid gab ihr wenig Hoffnung: in Deutschland gebe es eine Trennung zwischen Staat und Kirche. Es sei richtig, dass es auch muslimischen Unterricht gebe, aber noch mehr Religionen zu unterrichten sei nicht möglich.

 

Auch auf die Frage, ob an Schulen die kurdische Sprache unterrichtet werden könne, beantwortete Schmid ehrlich mit: "ich weiß es nicht." Er sei in erster Linie als Zuhörer gekommen, um mehr über die Kurdische Gemeinde und ihre Anliegen zu erfahren. "Das nehme ich aber gerne mit", so Schmid.

 

Auch die Möglichkeit, Angehörige nach der eigenen Tradition in Deutschland zu bestatten war ein Anliegen. Aber in erster Linie ist die Anerkennung als eigene Ethnie wichtig, denn Kurden/innen sind auch in Deutschland immer noch Staatsangehörige des Landes, aus dem sie stammen, also Iraker, Iraner, Türken oder Syrer.

 

 

Insgesamt gab sich Schmid offen, riet den Anwesenden, sich in Vereinen zusammen zu tun, um Ihre Anliegen besser in die Öffentlichkeit tragen zu können. Auch Offman, Fachmann für Engagement gegen die rechte Szene und Fremdenfeindlichkeit in München, stellte fest, dass er und auch die Gesellschaft wenig über die Volksgruppe der Kurden/innen wisse. Er forderte zu Eigeninitiative in Sachen Öffentlichkeitsarbeit auf.

Kameran Shwani, Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums mit kurdischem Migrationshintergrund, stellte einige Projekte vor, durch die Migranten/innen beruflich unterstützt werden können.

 

Nach der angeregten Diskussion standen die beiden CSU-ler für Fotos zur Verfügung und ließen sich von Kurdistan TV interviewen. Es folgten noch einzelne Gespräche, in denen Schmid und Offmann sich interessiert zeigten.

 

Das Gespräch war für die Kurden/innen ein wichtiger Schritt zu mehr Anerkennung und verstärkter Zusammenarbeit mit Münchens Spitze. Der Abend wurde durch ein Buffet mit traditionellen Speisen abgerundet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 15.7.2014


 

 

EuGH-Urteil: Richter kippen Deutschtests für türkische   Ehepartner

Der Europäische Gerichtshof kassiert den Pflicht-Deutschtest beim Ehegattennachzug. Geklagt hatte eine Türkin, die zu ihrem Mann nach Deutschland ziehen will.

 

 

Luxemburg - Die Sprachtests für Ehepartner von in Deutschland lebenden Türken sind nicht rechtens. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag entschieden.

Der 2007 eingeführte Sprachtest als Voraussetzung des Ehegattenzuzugs sei nicht mit einem früheren Abkommen zwischen der EU und der Türkei vereinbar und erschwere die Familienzusammenführung, so die Richter. Zu Beginn der Siebzigerjahre hatten beide Seiten in einer Stillhalteklausel vereinbart, dass die Niederlassung nicht weiter erschwert werden dürfe.

Der Gerichtshof betonte, dass die Familienzusammenführung "ein unerlässliches Mittel zur Ermöglichung des Familienlebens türkischer Erwerbstätiger" sei, die in der EU arbeiten. Die Familienzusammenführung verbessere für die Betroffenen die "Qualität ihres Aufenthalts" und fördere ihre Integration in den jeweiligen EU-Staaten.

Geklagt hatte eine Türkin, die zu ihrem seit 1998 in Deutschland lebenden Mann ziehen will. Die Deutsche Botschaft in Ankara hatte 2012 den Visaantrag der Klägerin wegen mangelnder Deutschkenntnisse abgewiesen - die Frau ist Analphabetin.

 

"Einfache Deutschkenntnisse" verlangt

 

Deutschland verlangt von ausländischen Ehepartnern aus Nicht-EU-Staaten, die zu ihrem Ehepartner nach Deutschland ziehen wollen, den Nachweis "einfacher Deutschkenntnisse". Mit dem Sprachtest sollen Schein- und Zwangsehen erschwert und die Integration in Deutschland erleichtert werden.

"Einfache Deutschkenntnisse" bedeuten, dass jemand beispielsweise nach dem Weg fragen oder sich vorstellen können muss. Auch ein paar schriftliche Deutschkenntnisse sind gefragt - etwa die Fähigkeit, auf Formularen von Behörden den eigenen Namen, die Adresse oder Nationalität einzutragen. Als Nachweis gilt etwa der Beleg über die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten Sprachprüfungen im Ausland.

Es gibt jedoch einige Ausnahmen: Der Sprachnachweis ist beispielsweise nicht nötig, wenn jemand wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist, Deutsch zu lernen. Auch Menschen mit Hochschulabschluss oder Partner von Menschen, die eine Aufenthaltserlaubnis als Hochqualifizierter oder Forscher haben, sind davon befreit. Gleiches gilt für EU-Bürger oder Ehegatten von Staatsangehörigen, die ohne Visum einreisen konnten. Weitere Voraussetzung für den sogenannten Ehegattennachzug ist, dass beide Partner mindestens 18 Jahre alt sind.

Von 2005 bis Ende 2013 kamen durch den Ehegattennachzug fast 350.000 Frauen und Männer nach Deutschland.

 

 

Spiegel-online 10.07.2014

 


 

 

 

"Werden uns bis zur letzten Patrone verteidigen"

 

 

 

An Kurdistans Grenzen marschiert die Isis auf. Hier im Norden Iraks hat Präsident Masud Barzani das Sagen, die Verhältnisse sind stabil. Im Interview spricht er über die Bedrohung und seine Pläne.

 

 

 

 

Foto: MKC Massud Barsani, 67, sagt: "Unabhängigkeit ist das natürliche Recht einer Nation.

Wer das leugnet, tut den Menschen unrecht"

 

Barzani empfing am vergangenen Dienstag den Herausgeber der "Welt am Sonntag", Stefan Aust, sowie ihren Politikchef Claus Christian Malzahn in seinem Amtssitz bei Erbil zum Gespräch. Der Kurde trug wie fast immer seine militärgrüne Peschmerga-Uniform und nahm sich fast zwei Stunden Zeit.

mehr unter:

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/eugh-kippt-deutschtest-bei-ehegattennachzug-a-980254.html

 

 

 

 


 

 

 

 

Malen ohne Grenzen war erfolgreich

 

Der Kurdische Kinder- und Jugendverband Komciwan e.V. hat im Mai eine Mal-Aktion unter dem Jahresmotto „Keine Grenzen – Wir sind ein Volk“ durchgeführt. Sechs Kinder zwischen 6 und 13 Jahren haben bei der kreativen Veranstaltung in der Münchner Bergmannstrasse gezeigt, wie sie sich Grenzenlosigkeit vorstellen.

 

Zwei Termine gab es für die Gemeinschaftsaktion von Komciwan München und Hamburg, die in Kooperation mit dem Bundesverband stattfand. Am 18. Mai kamen die sechs teilnehmenden Kinder in die Vereinsräume des Vereins zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. im Münchner Westend. Die Kinder malten, was sie sich unter dem Motto „Keine Grenzen – wir sind ein Volk“ vorstellen. Ein Europa ohne Grenzen, ein Deutschland ohne Grenzen und vielleicht eines Tages auch ein Kurdistan ohne Grenzen? Aber auch Freundschaft und eine Gesellschaft ohne Grenzen.

Am 25. Mai wurden alle Bilder aus München und Hamburg ausgestellt und die Kinder erzählten den Anwesenden Gästen etwas über ihre Werke. Ein erfolgreicher Abschluss der Aktion.

 

 

Die Kinder hatten viel Spaß und haben tolle Ideen umgesetzt. Mit der Aktion sind wir unserem Ziel, der Förderung des gleichberechtigten Zusammenlebens, ein bisschen näher gekommen. Wir wollen Grenzen öffnen und individuelle Freiheit, Entfaltung der Persönlichkeit und soziale Verantwortung unter Kindern und Jugendlichen ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt am 27.5.2014


 

 

 

 

 

 

 

Malen ohne Grenzen

 

 

 

 

Male Dich grenzenlos – grenzenlos malen

 

Eine Gemeinschaftsaktion für Kinder von Komciwan e.V. München und Hamburg

 

 

Malen gehört einfach zu Kindern. Malen kann man alles: sich selbst, die Familie, Freunde, Tiere, die Natur oder Städte, seine Träume und seine Ängste – Malen ist eben grenzenlos.

„Grenzenlos“ ist das Thema dieser Kinder-Mal-Aktion. Vor 25 Jahren gab es noch eine Grenze zwischen Ost-und Westdeutschland. Kurdistan wird getrennt durch türkische, iranische, irakische und syrische Grenzen. Viele Kurden in Deutschland sind durch viele Grenzen von ihrer Heimat getrennt. Aber jeder Mensch kann für sich ganz ohne Grenzen und ganz frei sein. Wir wollen sehen, wie grenzenlos Ihr seid!

 

1.Termin:  18. Mai 2014 13:00 – 15:00 Uhr: Große gemeinsame

                  Mal-Aktion in den Vereinsräumen des

                  Komciwan e.V., Bergmannstr. 35, München

                  für Kinder jedweder Herkunft zwischen 6 und 13 Jahren.

 

2. Termin: 25. Mai 2014 13:00 – 15:00 Uhr: Besprechung der Bilder,

                  gleicher Ort

 

Wir freuen uns auf zwei lustige, kreative und

gemeinschaftliche Tage mit Euch!

 

 

 

Keine Anmeldung nötig. Bei Fragen bitte melden unter:

089-50 95 84 oder kurdinfo.muc@t-online.de

 

 

 

 

Erstellt: 8.5.2014


 

 

 

 

Gedenken an die Opfer des Dersim Massakers 1937/38

 

 

Die Niederschlagung des Dersim-Aufstandes gilt als eines der 
dunkelsten Kapitel in der Geschichte der modernen Türkei.

Im Rahmen der Türkisierungsbestrebungen und Umsiedlungsgesetze wurde Dersim 1936 in Tunçeli umbenannt.
Ein mit weitreichenden Vollmachten ausgestatteter Militärgouverneur wurde abgestellt und der militärische Ausnahmezustand über Dersim verhängt. Dersim wurde ab 1937 vom türkischen Militär umstellt und kontrolliert. Die Stämme sahen sich bedroht und verstanden die militärische und administrative Umklammerung als Angriff auf Ihre Identität und Freiheit.

Manche Stämme reagierten mit Gewalt auf die Unterdrückung. Das Militär schlug die Aufstände mit großer Härte nieder. Tausende Todesopfer, Deportationen und zerstörte Dörfer waren die Folge.

Im Jahr 2011 entschuldigte sich Ministerpräsident Erdogan für die Massaker und räumte 13.806 Todesopfer ein.

 

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite der Gesellschaft für bedrohte Völker:

http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=1017

 

 

 

 

Erstellt am 5.5.2014


 

 

 

 

 

1. Mai Demo                                                                                      

 

Wie jedes Jahr, nehmen wir auch 2014 an der 1. Mai-Demo teil! 

 

 

 

 

 

 

9.30 Uhr    Auftaktkundgebung mit fetziger
                  Samba-Musik, vor dem 
                  Gewerkschaftshaus in der 
                  Schwanthalerstr. 64

10.00 Uhr  Demonstration vom 
                   Gewerkschaftshaus zum Marienplatz

11.00 Uhr  Kundgebung auf dem Münchner 
                   Marienplatz mit Simone Burger und 
                   Michael Vassiliadis

12.00 Uhr  Familienfest auf dem Marienplatz,
                   in der Rosen- und Kaufingerstraße

                   Musikprogramm auf der großen Bühne
                   am Marienplatz 

17.30 Uhr  laut.stark.14 open-air
                   for free auf dem Marienplatz
                   


bis 22:00 Uhr

 

 

 

 

Erstellt am 29.4.2014


 

 

 

Taştê  - Sonntags-Frühstück

 

Am Sonntag, den 6.April, heißen wir wieder alle Mitglieder und Interessierten zu unserem Sonntags-Frühstück für die ganze Familie willkommen. Um 11:00 Uhr geht's los. Einfach vorbeikommen und den Sonntag gemütlich angehen lassen.

Das Frühstück findet in der Regel jeden letzten Sonntag im Monat statt.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Marian Offmann, für die SCU im Münchner Stadtrat vertreten, besuchte den Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V. am Mittwoch den 26.März für ein Gespräch. Offmann ist nicht nur Sozialpolitiker und Integrationssprecher sondern auch Vorstandsmitglied in der Israelitischen Kultusgemeinde München. Im Gespräch berichtete er über sein Engagement gegen die rechte Szene und Ausländerfeindlichkeit.

 

 

 


 

 

 

Wir feiern "Newroz"  - das kurdische Neujahrs- und Frühlingsfest!

 

 

 

 

 

„Newroz“, zu deutsch „der neue Tag“ ist das traditionelle Neujahrs- und Frühlingsfest der Kurden. Dieses älteste kurdische Fest ist weltweit auch als „Nourouz“ bekannt und wird von über 300 Mio. Menschen in der Schwarzmeerregion, auf dem Balkan, im Kaukasus, in Zentralasien sowie im nahen Osten seit über 3000 Jahren gefeiert.

 

Die UNESCO hat den „Nouruz“-Tag 2009 in die Liste der „ Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ eingetragen. Zudem wurde das Fest 2010 auf Beschluss der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler "Nouruz-Tag" anerkannt.

 

Doch nicht nur in der Ferne wird gefeiert – auch die Münchner Kurden begrüßten das neue Jahr und den Frühling im Westend. Die Veranstalter (Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V., PDK München, Kurdistan Plattform München, Rojin Schule, Komciwan-Kurdischer Kinder- und Jugendverband e.V.) hatte wieder ein großes Feuer auf dem Gollierplatz organisiert. Dazu gab es eine Live-Darbietung mit Davul und Zurna, den typischen kurdischen Instrumenten, zu deren Klängen ausgelassen und in glitzernden Gewändern getanzt wurde.

 

"Newroz" im Rathaus!

 

Bereits zum 6. Mal hat das Münchner Rathaus zum Newroz-Empfang eingeladen.

In der Ratstrinkstube hielt der OB-Kandidat der CSU Josef Schmidt eine Rede. Danach gab es kleine Leckereien und Getränke für alle Anwesenden.

Wir bedanken uns bei unserem scheidenden Oberbürgermeister Christian Ude für seine langjährige Unterstützung und die Anerkennung fremder Kulturen!